Bregenzer Festspiele: Zum Finale noch einmal durchstarten

Das erfolgreiche Spiel auf dem See macht andere Produktionen möglich
Das erfolgreiche Spiel auf dem See macht andere Produktionen möglich - © APA (Archiv)
Die 72. Bregenzer Festspiele wollen zum Finale nochmals kräftig durchstarten. Am 14. August vollendet das Opernstudio im Theater am Kornmarkt mit Mozarts “Die Hochzeit des Figaro” den mehrjährigen Da-Ponte-Zyklus, am 16. August findet auf der Werkstattbühne die Uraufführung der Kammeroper “To the Lighthouse” statt.

“Wir gehen mit zwei tollen Produktionen ins Finale, ich bin von beiden Projekten sehr überzeugt”, strahlte Intendantin Elisabeth Sobotka am Mittwoch beim Pressetag II vor in- und ausländischen Medienvertretern Optimismus aus. “Carmen” auf der Seebühne ist bisher 17 Mal – manchmal nur knapp – ohne Regenabsage gespielt worden. (Die Verlegung nach 75 Minuten Spielzeit ins Festspielhaus am 5. August wird nicht als Regenabsage gewertet.)

Die ausverkaufte Bizet-Oper (fast 200.000 Tickets) steht heuer bis 20. August sowie nochmals an 26 Abenden im Sommer 2018 auf dem Programm. Das (finanziell) erfolgreiche Spiel auf dem See mache andere und innovative Produktionen erst möglich, erinnerte Sobotka.

Nach über drei Jahren Vorbereitungszeit bringt das von Sobotka angeregte und in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz realisierte Opernatelier sein erstes Werk heraus – die Auftragskomposition “To the Lighthouse”von Zesses Seglias. Die Uraufführung am 16. August ist dem im Jänner verstorbenen Librettisten Ernst Binder gewidmet, der den gleichnamigen Roman von Virginia Woolf für die Kammeroper adaptiert hat.

Zwei Abende zuvor vollendet das von Sobotka ins Leben gerufene Opernstudio im Kornmarkttheater den 2015 begonnen Lorenzo-Da-Ponte-Zyklus. Junge Sängerinnen und Sänger stehen nach wochenlangen Proben auf der Bühne, es spielt das Symphonieorchester Vorarlberg unter Leitung von Hartmut Keil. “Das Opernstudio geht weiter, aber nicht mit Mozart”, versprach die Intendantin Kontinuität in der Nachwuchspflege.

Im letzten Festivaldrittel gibt es neben dem Orchesterkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg am 20. August noch zwei Veranstaltungen, für die es im Gegensatz zu “Carmen” noch Tickets gibt: Junge Komponisten präsentieren als Formation OPUS XXI am 11. August im Seestudio die Ergebnisse ihrer Sommerakademie unter Leitung von Miroslav Srnka.

Am 13. August zeigen junge Musiker in der Blasorchestermatinee, was sie in den Proben von Dirigent Martin Kerschbaum (Schlagzeuger bei den Wiener Symphonikern) gelernt haben. Das schmissige Programm unter dem Motto “Brass Espagnole” nimmt natürlich Bezug zu “Carmen” auf der Seebühne.

(APA)

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