30 Kinder binnen zwei Tagen in indischem Spital gestorben

In einem indischen Krankenhaus sind 30 Kinder innerhalb von zwei Tagen aus zunächst unklarer Ursache gestorben. Zunächst sprach der Bezirksverwalter Rajeev Rautela bei einer Pressekonferenz am Freitag in der Stadt Gorakhpur von einer Störung der Zufuhr von Flüssigsauerstoff.

Die Universitätsklinik habe eine Rechnung an den Zulieferer nur zur Hälfte beglichen. Der Gesundheitsminister des nordindischen Bundesstaates Uttar Pradesh, Siddharthnath Singh, sagte kurz darauf, dies sei nicht die Ursache für die Todesfälle.

Rautela zufolge waren zwischen Donnerstagfrüh und Freitagmittag (Ortszeit) 17 Kinder auf der Neugeborenenstation des Krankenhauses, acht auf der allgemeinen Station und fünf auf der Enzephalitis-Station gestorben. Das Alter der Kinder war zunächst unbekannt. Eine Untersuchungskommission soll laut Rautela bis Samstagabend einen Bericht über die Todesursachen vorlegen.

(APA/dpa)

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