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Wallner zieht positive Zwischenbilanz über Modellregion Vorarlberg

Landeshauptmann möchte Vorarlberger Weg fortsetzen.
Landeshauptmann möchte Vorarlberger Weg fortsetzen. ©VN/Steurer
Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat am Dienstag eine "durchaus positive Zwischenbilanz" über die Vorarlberger Öffnungsschritte der vergangenen drei Wochen gezogen.
150.000 Tests in nur einer Woche
Die aktuellen Corona-Zahlen

Die Lage am Arbeitsmarkt und die Stimmung im Land hätten sich gebessert, jeder Tag, an dem Handel und Gastronomie geöffnet bleiben könnten, sei insofern ein gewonnener Tag, sagte er am Dienstag nach der Regierungssitzung. Man werde die Lage aber weiter genau beobachten und hoffe, ohne Lockdown durchzukommen.

"Vorarlberger Weg fortsetzen"

Zu den bevorstehenden Regierungsverhandlungen am Dienstagnachmittag meinte Wallner, Lockdown im Osten könne nicht Lockdown in Vorarlberg bedeuten, er wolle den Vorarlberger Weg auf jeden Fall fortsetzen. Das lasse sich auch gut begründen durch die Inzidenzlage, eine niedrige Auslastung der Intensivbetten, rasche Fortschritte beim Impfen und die hohen Testzahlen von zuletzt 153.000 Tests pro Woche.

Hilfe für andere Bundesländer möglich

Bei der Auslastung der Intensivstationen sei Vorarlberg derzeit in einer relativ guten Position. Abhängig von der Entwicklung im eigenen Land gelte: "Wenn Hilfe gebraucht wird, ist klar, dass wir helfen werden", erklärte der Landeshauptmann im Hinblick auf möglichen Unterstützungsbedarf anderer Bundesländer. Die Entscheidung, welche Unterstützung möglich sei, liege bei den Spitälern.

Keine Cluster aus Gastro und Kultur

Weitere Öffnungsschritte sind laut Wallner zwar denkbar, es könne aber nicht so schnell gehen, wie er sich das wünschen würde. Zuerst gelte es ein bis zwei Wochen abzuwarten, wie sich vermehrte Familientreffen zu Ostern auf das Infektionsgeschehen auswirken. Aus Gastronomie oder von Kulturveranstaltungen seien ihm keine Cluster bekannt, er habe den Eindruck, man bemühe sich sehr um Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Das Modell sei auf jeden Fall richtig, so der Landeshauptmann. Aber: Die Pandemie sei nicht vorbei, ein Restrisiko bleibe. Diesem versuche man in Vorarlberg mit intensivem Testen und schnellstmöglichem Impfen zu begegnen. Es gelte, weiterhin vorsichtig zu sein und die Regeln einzuhalten.

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(APA)

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