Seilbahnen-Desinfektion, Masken: Planungen für Wintersaison laufen

©Symbolbild: Pixabay, VOL.AT/Mayer, Oliver Lerch
Die Wintersaison ist zwar noch ein Stück hin, trotzdem machen sich Seilbahnbetreiber schon jetzt Gedanken über Hygienekonzepte und Desinfektion von Kabinen.
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Erst kürzlich hat das Land beim Tourismus-Wintergipfel den "Winterkodex V" beschlossen. Dieser soll für Tourismus-Betrieben und für Urlauber größtmögliche Sicherheit gewährleisten. Die Strategie setzt auf starke Destinationen, sichere Betriebe und gesunde Gäste.

Für alle Bereiche wurden konkrete Maßnahmen vereinbart - von Testungen bis hin zu besonderen Maßnahmen zum Schutz der Gäste. Auch die Seilbahnbetreiber denken jetzt schon an den Winter: "Fixe Pläne gibt es noch nicht aber wir orientieren uns an den Maßnahmen vom Sommer", so Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Statt einer Maske könnte im Winter auch ein Schal getragen werden. Bild: Pixabay

Skisaison mit Maske und Abstand

Abstand halten, Hygienemaßnahmen und eine Maskenpflicht in den Seilbahnkabinen - all das soll es auch im kommenden Winter geben. Statt der Maske wäre aber laut Jochum auch ein Rundschal, wie man ihn beim Skifahren trägt, denkbar. Kürzlich wurde beim Tourismus-Wintergipfel das "Winterkonzept V" beschlossen. Die Gespräche seien im Gange, erste Ideen seien auf dem Tisch, so Jochum gegenüber VOL.AT. In den jeweiligen Branchen werde diskutiert und besprochen, Rückmeldungen würden gesammelt und nochmals verdichtet. Es stelle sich immer dieselbe Frage: Was ist praktikabel und was ist nicht praktikabel?

Kabinen müssen desinfiziert und gelüftet werden. Bild: Bergbahnen Brandnertal

"Gehe positiv in den Winter"

Die Bergbahnen Brandnertal, deren Geschäftsführer Jochum ist, hätten bislang mit einem Biozid und Nebelgerät desinfiziert - ähnlich wie bei Rettungsautos im Covid-Einsatz. Vor allem geschlossene Fahrbetriebsmittel, wie Gondeln und Kabinen, müssten regelmäßig geöffnet und desinfiziert werden. Auch eine UV- oder Dampfdesinfektion, wie sie etwa von Keckex in Sulz angeboten wird, wäre denkbar. Es sei cool, dass es Unternehmen in Vorarlberg gebe, die so innovativ seien, meint Jochum. "Natürlich muss man sich das anschauen. Es wäre ja fahrlässig, wenn wir das nicht tun würden", erklärt er.

Alles in allem zeigt sich Hannes Jochum optimistisch: "Ich gehe positiv in den Winter", verdeutlicht er. "Ich freue mich auf viele schöne Skitage, auf viel Schnee und ich bin auch der Meinung, dass wir das Thema Covid gut bewältigen können." Gäste, die nach Vorarlberg kommen, sollen einen schönen Skitag verbringen, sich aber auch sicher fühlen.

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(VOL.AT)

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