Götzis investiert in Bildungs- und Sicherheitsbereich

Die Gemeindevertretung von Götzis beschloss mehrheitlich  den Haushalt für das laufende Jahr
Die Gemeindevertretung von Götzis beschloss mehrheitlich den Haushalt für das laufende Jahr ©Michael Mäser
Die Gesamtsumme der Investitionen in der Gemeinde Götzis und der GIG belaufen sich in diesem Jahr auf rund 9 Millionen Euro.

Götzis. Mit den Stimmen von ÖVP, GLG und FPÖ beschloss die Gemeindevertretung von Götzis das Budget für 2022 mit einer Gesamtsumme der Mittelverwendung von rund 43,8 Millionen Euro.

Schwerpunkt im Bildungs- und Sicherheitsbereich 

Der Götzner Voranschlag für das laufende Jahr sieht dabei Investitionen von rund neun Millionen Euro vor, wobei der Schwerpunkt im Bildungs- und Sicherheitsbereich liegt. So sind etwa 1,7 Millionen Euro für Sanierungen in den Volksschulen Berg und Blattur sowie der Mittelschule vorgesehen und der Hochwasserschutz am Emmebach, dem Gillbach sowie am Blatturgraben schlägt sich im laufenden Haushaltsplan mit 645.000 Euro zu Buche. Dazu sind 695.000 Euro für die Götzner Feuerwehr unter anderem für ein neues Rüstlöschfahrzeug und diverse Lösch- und Katastropheneinsatzgeräte budgetiert. Einen weiteren Schwerpunkt der Investitionen im Jahr 2022 bilden die öffentlichen Freiflächen und so sind für die Gestaltung des öffentlichen Raums im Bereich Wieden-Kalkofen sowie den dazugehörigen Straßenneubau insgesamt 1,8 Millionen Euro vorgesehen. 

Personalkosten von rund 9,2 Millionen Euro

Einen großen Posten bei den Aufwendungen nehmen wie in jedem Jahr wiederum die Ausgaben an den Spitalsfonds mit 2,6 Millionen Euro und den Beiträgen für den Sozialfonds mit 3,4 Millionen Euro ein. Der Personalaufwand für das laufende Jahr liegt bei 9,2 Millionen Euro und für die Straßenreinigung und den Winterdienst sind 357.00 Euro veranschlagt.

Schuldenstand in Götzis wächst

Auf der Einnahmenseite rechnet Götzis in diesem Jahr bei der Kommunalsteuer und den Ertragsanteilen mit einer Steigerung von rund 3 Millionen Euro auf 19,6 Millionen Euro. Dazu hofft die Gemeinde, dass sich im Jahr 2022 die negativen Auswirkungen der Covid-19 Pandemie deutlich abschwächen werden. Um am Ende allerdings ausgeglichen budgetieren zu können, wird die Marktgemeinde Darlehen in der Höhe von rund 6,4 Millionen Euro aufnehmen müssen, gleichzeitig können 2022 rund 2,6 Millionen Euro getilgt werden. Damit wird der Gesamt-Schuldenstand zum Ende des Jahres bei 40,2 Millionen Euro liegen, was eine Pro-Kopf-Verschuldung von rund 3.270 Euro bedeutet. MIMA 

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