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Staufalle Bregenz - "Die Verkehrsprobleme hat es immer gegeben"

Freie Fahrt durch den Pfändertunnel: Seit der Öffnung der zweiten Röhre wurden pro Monat acht Staustunden verbucht – zuvor waren es 35.
Freie Fahrt durch den Pfändertunnel: Seit der Öffnung der zweiten Röhre wurden pro Monat acht Staustunden verbucht – zuvor waren es 35. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Bregenz – Asfinag-Vorstand Klaus Schierhackl stellt klar: »Pfändertunnel-Bilanz erfreulich, Ende der Korridor-Vignette ist unwiderrufbar.«
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Heute vor zwei Monaten ging der Pfändertunnel in Vollbetrieb. »Die Staus sind wesentlich zurückgegangen. Das ist sehr erfreulich«, sagt Asfinag-Vorstand Klaus Schierhackl und zieht einen ersten Vergleich: So verbuchte man im ersten Halbjahr 2013 monatlich etwa 35 Staustunden, seit der Eröffnung des Tunnels gab es pro Monat maximal acht Staustunden. »Das ist nicht einmal ein Viertel des bisherigen Staus, damit sind wir sehr zufrieden«, führt Schierhackl aus.

Kein Grund für Korridorvignette

Während die Verkehrsentwicklung im Tunnel vielversprechend verläuft, gibt es dafür »außerhalb« umso mehr Ärger. Kritiker sehen den Wegfall der Korridorvignette als Grund dafür, dass es sich in der Landeshauptstadt nun umso mehr staut. Der Asfinag-Vorstand betont dennoch: »Bei der Einführung der Korridorvignette wurde ganz klar vereinbart, dass diese Sondersituation mit der Eröffnung der zweiten Röhre auch wieder beseitigt wird. Es gibt überhaupt keinen Grund, die Korridorvignette zu verlängern.«

»Nutzer-Finanzierung«

Wünsche bezüglich Sonderregelungen dieser Art gebe es bei Weitem nicht nur aus Bregenz, sondern auch aus Städten wie Kufstein, Salzburg oder Graz. Aber: »Man kann nicht 200 Millionen in ein Infrastrukturprojekt stecken und einen Teil der Fahrer fast gratis durchfahren lassen. Das wäre doch nicht fair. Da kann man dann nicht mehr von einer Nutzer-Finanzierung sprechen«, argumentiert er gegen die Wiedereinführung der beliebten Vignette. »Wenn wir in Bregenz mit Ausnahmen beginnen, müssen wir solche Sonderlösungen auch in anderen Städten anbieten – das ganze Vignetten-System hätte damit einfach ein Ende.«

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Selbst wenn sie das Problem nicht lösen kann, würde die Korridor-Vignette sicher für Entlastung sorgen. Sie wollen die Korridor-Vignette auch zurück? Dann einfach hier unterschreiben. VOL.AT nutzt die unabhängige Plattform von Change.org – die größte Plattform für basisdemokratische Veränderung. Mitmachen ist ganz einfach: Einfach die Felder ausfüllen und »unterschreiben«. Auch auf Facebook informieren wir über die Entwicklungen der Online-Petition und zur »Staufalle Bregenz«. Hier geht’s zur Facebook-Gruppe »Wir wollen die Korridor-Vignette zurück«.

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