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Der Emmebach wird schöner

Am Emmebach laufen die Arbeiten zur Renaturierung auf Hochtouren
Am Emmebach laufen die Arbeiten zur Renaturierung auf Hochtouren ©Michael Mäser
Rund drei Millionen Euro werden in den kommenden Jahren in die Renaturierung des Emmebachs investiert.

Altach. Bis im Frühjahr 2024 erstrecken sich die Baumaßnahmen zur Renaturierung des Emmebachs in Altach. Im ersten Abschnitt wird seit Herbst des vergangenen Jahres das Fließgewässer zwischen dem Stadion Schnabelholz und der Schleuse beim Erholungszentrum Rheinauen in seinen ursprünglichen ökologischen Zustand versetzt bzw. zurückgebaut. 

Erster Teilabschnitt bis Ende März

Um der heimischen Tier- und Pflanzenwelt in der Zukunft wieder die Möglichkeit zu geben, sich am Emmebach anzusiedeln, hat die Altacher Gemeindevertretung bereits vor einigen Jahren mit den Planungen für den naturnahen Rückbau am Emmebach begonnen. Neben der Schaffung von intakten Gewässerräumen soll dabei auch ein Erholungsraum für die Bevölkerung und die Sicherheit von Siedlungsgebieten geschaffen werden. In der ersten Ausbaustufe entlang des Ufers (Schleuse Hohenems bis Stadion Schnabelholz) gehen die Bauarbeiten zügig voran und bis Ende März soll die Renaturierung des ersten Teilabschnitts bis zur Wiesstraße abgeschlossen sein. 

Ökologisierung in doppelter Hinsicht nutzen 

Im Zuge der Renaturierungsmaßnahmen wurden dazu ausgegrabene Wurzelstöcke wieder ins Flussbett integriert und sollen so für eine erste Begrünung des neuen Bachlaufs sorgen. Die Stämme der gefällten Bäume wurden angespitzt und als Strukturgeber in den Boden gerammt und im Laufe des Rückbaus werden im Gewässer Fischunterstände errichtet. Dazu wird im weiteren Verlauf der Bauarbeiten auch ein Radweg entlang des Emmebachs entstehen, welcher auch als Wegverlauf für einen überregionalen Schnellradweg dienen soll. „Damit können wir die Ökologisierung des Emmebachs in doppelter Hinsicht nutzen“, freut sich Altachs Bürgermeister Markus Giesinger. 

Gemeindeanteil bei 350.000 Euro 

Die Fertigstellung des Projektes „Renaturierung Emmebach“ ist für das Frühjahr 2024 geplant, da nur während der vegetationsarmen Jahreszeiten gebaut werden darf. Die Gesamtkosten für die Baumeisterarbeiten für die Renaturierung des Emmebach werden dabei mit rund drei Millionen Euro beziffert, wobei diese zu 90 Prozent von Land und Bund gefördert werden. Damit liegt der Gemeindeanteil bei 350.000 Euro. MIMA 

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