Drei Tote bei Schießerei in Nenzing

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In den frühen Morgenstunden kam es auf einem Konzertgelände in Nenzing zu einer Schießerei – drei Menschen wurden getötet, elf weitere verletzt. VOL.AT berichtet von den aktuellen Entwicklungen im Liveticker.

Drei Tote nach Schiesserei in Nenzing - Alle Infos im Liveticker

Die Presskonferenz ist beendet

Der Täter wohnte zusammen mit seiner Lebensgefährtin und des gemeinsamen Kleinkindes. Das Paar war 3 Jahre zusammen.

Zwischen den zwei Beziehungsstreits am Tatabend lagen cirka 2 Stunden. Es waren aber nur wörtliche Auseinandersetzungen.

Der Täter hatte zwei Magazine Munition verschossen.

Die Tatwaffe wird normalerweise in Serbien verwendet

Laut Auskunft der Lebensgefährtin des Opfers, habe es seit der Geburt ihres gemeinsamen Kindes immer wieder Streitigkeiten gegeben.

Der Täter hat angeblich wahllos um sich geschossen.

Ein Opfer befindet sich noch in kritischem gesundheitlichen Zustand.

Der Täter war im Jahre 2012 angeblich in psychischer Behandlung.

Der Täter beantragte 2015 eine Aufhebung des Waffenverbots. Dieser wurde jedoch nicht bewilligt.

Der Täter war angeblich seit 2013 nicht mehr Teil der rechtsextremen Gruppierung "Blood&Honour".

Die Polizei wird nach der Neonazi-Szene in Österreich gefragt. Die Szene ist laut Polizei gut überwacht und ständig im Visier der Polizei. Die Szene ist in den letzten 2 Jahren mehrmals in Erscheinung getreten.

Der Täter gab laut Polizei seit 2010 keinen Anlass mehr um ihn polizeilich zu überwachen.

Die Journalisten können jetzt Fragen stellen.

Im Haus des Täters konnten mehrere Waffen, Munition und rechtsextreme Schriften sichergestellt werden.

Die Todesopfer wurden ins Innsbruck obduziert. Der Täter war alkoholisiert.

Die Polizei hat schon einige Vernehmungen mit Zeugen durchgeführt. Es wurden ca. 30 Schüsse mit der Waffe abgegeben.

Bei der Tatwaffe handelt es sich um den Nachbau einer Kalaschnikow. Die Waffe ist in Österreich verboten.

Anschließend hat sich der Täter selbst gerichtet

Danach ist er mit einer Waffe zurück ins Festivalgelände gegangen und hat um sich geschossen. Seine Freundin musste die Tat von nächster Nähe ansehen.

Der Täter ist nach dem Beziehungsstreit mit einem Firmenfahrzeug nach Hause gefahren und hat dort eine Waffe geholt. Dann kam er zurück zum Fest und sprach mit seiner Freundin. Es kam erneut zu einem Streit. Dann sind beide zum Fahrzeug gegangen.

Die Ermittler berichten gerade über den Ablauf der Tat

Auslöser für die Tat war laut Polizei ein Beziehungsstreit.

Der Täter gehört der rechtsextremen Szene an. War jedoch auch seit 2010 nicht mehr in Erscheinun getreten. Gegen den Täter bestand seit 2004 ein Waffenverbot

Der Täter war polizeich bekannt und wurde schon 8 Mal rechtskräftig verurteilt. Die letzten 6 Jahre ist er jedoch polizeich nicht mehr aufgefallen.

Durch die Schüsse wurden 12 Personen verletzt

Die Polizei berichtet, dass zwei Personen gleich vor Ort gestorben sind. Eine weitere Person befinet dich noch in kritischem Zustand

In Kürze beginnt die Pressekonferenz der Polizei

Thomas Stubler, Koordinator des KIT Vorarlberg, im VOL.AT-Gespräch über den Einsatz nach dem Amoklauf im Nenzing:





Für Opfer und Angehörige von Opfern des Amklaufs in Nenzing bietet das IfS Vorarlberg eine Anlaufstelle unter der Telefonnummer 051-755-560

Die Polizei wird zu den Details des Amoklaufs in Nenzing am Montag um 14 Uhr eine Pressekonferenz abhalten. VOL.AT berichtet live aus Bregenz.

Selbst die BBC berichtet über die Nachricht vom Amoklauf in Nenzing:



Beim Täter handelt es sich laut aktuellen Informationen um Gregor S., ein 27-jähriger Walgauer, der in der Vergangenheit mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene in Vorarlberg aufgefallen ist.

Meldestelle für Betroffene und eventuelle Angehörige ebenso wie zweckdienliche Hinweise unter: Landeskriminalamt Vorarlberg, Tel. +43 (0) 59 133 80 3333

Laut VOL.AT vorliegenden Informationen handelt es sich bei der Tatwaffe um ein russisches Sturmgewehr der Marke Kalaschnikow.

LR Johannes Rauch: „Betroffenheit und Anteilnahme für die Angehörigen der Opfer“

„Der Amoklauf heute Nacht in Nenzing überschattet den heutigen Tag auf tragische Art und Weise. Betroffen müssen wir das schreckliche Ereignis zur Kenntnis nehmen, unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Den Verletzten und Schwerverletzten wünschen wir eine hoffentlich rasche Genesung“.

Das berichtet die internationale Presse vom Amoklauf in Nenzing: Pressespiegel




Die Spurensicherung ist noch im Gange:




LH Markus Wallner zum Amoklauf in Nenzing:




Die Einvernahmen sämtlicher Zeugen sowie die Spurensicherung und Auswertungen am Tatort werden noch den ganzen Sonnag andauern. Details dazu werden am Montag bei einem Pressegespräch um 14:00 Uhr in Bregenz präsentiert. VOL.AT wird live berichten.

Weitere Betroffene sowie Zeugen des Amoklaufs mit zweckdienlichen Hinweisen werden gebeten sich beim Landeskriminalamt zu melden.
Die Hintergründe für die Tat sowie der exakte Tathergang werden derzeit noch ermittelt.

Dabei wurden mindestens 11 Personen, im Alter zwischen 25 und 53 Jahren, verletzt, davon mehrere Personen schwer, eine Person schwebt noch in Lebensgefahr, zwei konnten das Krankenhaus bereits verlassen.

Nach neuesten Informationen der Polizei wurden zwei Konzertbesucher, Männer im Alter von 48 und 33 Jahren aus der Region stammend, tödlich verletzt.

Der Täter feuerte 30 bis 40 Schüsse ab, was auf eine automatische Waffe, wie etwa ein Sturmgewehr oder eine Maschinenpistole schließen lässt. Nähere Informationen zur Tatwaffe gibt es derzeit noch nicht.

Bundespräsidentschaftskandidat Alexander van der Bellen bat nach seiner Stimmabgabe am Sonntag Vormittag in Wien um einen Moment des Gedenkens für die Opfer des Amoklaufs in Nenzing.




Nenzinger Bürgermeister Kasseroler im Interview:



Über den Zustand der Verletzten hatten die Polizei noch keinen Überblick. "Die Schwere der Verletzungen ist sehr unterschiedlich"

"Es sind wohl 30 bis 40 Schüsse gefallen, aber genau weiß ich das nicht", meint Kasseroler.

Die Schüsse auf dem Konzertgelände sind nach Informationen von Bürgermeister Florian Kasseroler aus dem Hinterhalt gefallen. "Die Menschen sind in Panik in den Wald geflohen"

Die Polizei wird nach der Schiesserei in Nenzing in der Nacht auf Sonntag mit drei Toten keine Pressekonferenz abhalten.

Interview mit einer Betroffenen:



Das Konzert des Motorradclubs “The Lords” startete bereits am Samstagnachmittag. 150 Personen waren auf dem Gelände als es gegen 3 Uhr in der Früh zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Besuchern, einem 27-jährigen Vorarlberger und einer Frau, kam. Der Mann ging daraufhin zu seinem Fahrzeug und holte eine Langfeuerwaffe.

Zurück auf dem Konzertgelände begann er dort um sich zu schießen. Zwei Personen wurden dabei getötet und 11 weitere verletzt. Der Mann richtete sich im Anschluss auf dem Parkplatz selbst. Genauere Hintergründe sind bislang nicht bekannt, die Einvernahmen laufen noch.

In Wälder geflüchtet

Während der Schüsse flüchteten meherere Besucher in die umliegenden Wälder und auf die Autobahn. Die Polizei suchte das Gelände ab, zeitweise mussten Autobahnabschnitte und Waldwege gesperrt werden. Die traumatisierten Konzertbesucher wurden von fünf KIT-Teams betreut.

Im Einsatz waren acht Rettungs- und drei Notarztwagen. 25 Rotkreuz-Mitarbeiter waren vor Ort, 50 weitere standen auf Abruf bereit. Aus dem ganzen Land wurden Polizisten angefordert, um die schockierten großteils jungen Besucher zu beruhigen und zu betreuen. Von der Feuerwehr Nenzing waren 25 Mitglieder vor Ort.

Kommentarfunktion gesperrt

Auf Grund der Tragik des Ereignisses, aus Rücksicht auf die Opfer und deren Angehörige und der ausufernden Spekulationen abseits von Beileidsbekundungen wurde die Kommentarfunktion zu diesem Artikel gesperrt.

(Red)

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