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Vorarlberger Seilbahnen trotz Umsatzminus mit Saisonstart zufrieden

Die Vorarlberger Seilbahnen ziehen trotz Corona eine positive Bilanz.
Die Vorarlberger Seilbahnen ziehen trotz Corona eine positive Bilanz. ©VOL.AT/Steurer
Die Vorarlberger Seilbahnen sind trotz deutlicher Umsatzeinbußen im Mai und Juni mit dem Saisonstart zufrieden.

Obwohl die Umsätze unter dem Vorjahresniveau liegen, gebe es dennoch eine starke Nachfrage und positive Stimmung bei Einheimischen und Gästen, berichtete am Freitag Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Sommer sehr herausfordernd

Besonders an den Wochenenden seien Nachfrage und Frequenz bereits sehr gut. Dennoch werde der Sommer in wirtschaftlicher Hinsicht für viele Bahnen sehr herausfordernd sein, "da müssen wir uns nichts vormachen", so Jochum. In Anbetracht der Umstände sei man mit dem Saisonstart - die Bahnen dürfen seit 29. Mai wieder fahren - dennoch zufrieden.

Gleichzeitig appellierte der Fachgruppen-Obmann an die Seilbahn-Benutzer, die Maskenpflicht einzuhalten. "Viele Menschen denken einfach nicht mehr daran, dass es noch Situationen gibt, die nach wie vor das Tragen der Maske erfordert", sagte Jochum. Man bitte die Leute, die Maske aus Respekt und zum Schutz der anderen Fahrgäste zu tragen.

150 Millionen Euro Nettoumsatz

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Landesweit sind 306 Bahnen und Lifte in Betrieb. Die Vorarlberger Seilbahnen erwirtschaften aus der Personenbeförderung jährlich einen Nettoumsatz von etwa 150 Mio. Euro, von dem im Schnitt rund 50 Mio. Euro wieder investiert werden.

(APA)

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