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vorarlberg museum setzt 2020 auf Sicherheit und Schönheit

Mit dem Besucherinteresse des ablaufenden Jahres zeigte sich Direktor Andreas Rudigier zufrieden
Mit dem Besucherinteresse des ablaufenden Jahres zeigte sich Direktor Andreas Rudigier zufrieden ©VOL.AT/Paulitsch
Die Themen Sicherheit und Schönheit sowie die neue Kernausstellung "Weltstadt oder so" zum historischen Bregenz der Römerzeit stehen 2020 im Zentrum des Programms des "vorarlberg museum".

Mit dem Besucherinteresse des ablaufenden Jahres zeigte sich Direktor Andreas Rudigier zufrieden, mit rund 50.000 Besuchern werden zum Jahresende rund 20 Prozent mehr Gäste das Haus besucht haben als im Vorjahr.

Damit wurde die Scharte ausgewetzt, die das schöne Wetter 2018 in die Besucherstatistik schlug. 2019 war auch dank der Zuwächse an Sammelobjekten für Rudigier "ein gutes Jahr". Die Schau "Weltstadt oder so? Brigantium im 1. Jh. n. Chr.", eine Weiterentwicklung des 2013 entstandenen, in der Fachwelt viel beachteten Formats "Römer oder so…", startet mit einigen Monaten Verspätung nun am 19. Jänner mit einem Thementag. Während sich "Römer oder so…" mit den Bestattungen im Gräberfeld von Brigantium befasst, geht "Weltstadt oder so?" den Fragen des Zusammenlebens nach: War Brigantium eine Stadt, gab es eine Verwaltung? Wie waren das wirtschaftliche und religiöse Leben organisiert? Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und archäologische Funde geben Einblicke und laden zum Spekulieren ein.

Sonderausstellung zum Thema Sicherheit

"Auf eigene Gefahr", die erste Sonderausstellung des Jahres, startet am 15. Mai und widmet sich bis Frühjahr 2022 dem großen Thema Sicherheit. Sie entsteht in Kooperation mit der Vorarlberger Landesversicherung anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens. In einer Art "Erlebnisparcours" stellen sich laut Rudigier Fragen nach Risiken, Schutz und Sicherheit und des Umgangs der Menschen mit Nöten früher und heute. "Das soll man nicht nur sehen, sondern auch spüren können", verriet Rudigier, dessen Haus damit auch wieder den Dialog mit der Gesellschaft suchen will. Was früher Schutzheilige waren, sind heute Versicherungen und Schutzbauten. Überwachungskameras und Zutrittskontrollen sind allgegenwärtig. Ein "Aufgalopp" dazu bildet von 6. März bis 24. Mai die Ausstellung "14 Nothelfer. Ein himmlisches Versicherungspaket", die von Legenden und Darstellung dieser Schutzheiligen in Vorarlberg berichtet. "Die 14 Nothelfer waren eine Art Bündelversicherung früherer Zeiten", so der Direktor.

Sagmeister stellt aus

Der in New York lebende Grafiker Stefan Sagmeister schuf vor sechs Jahren das Corporate Design des vorarlberg museum, 2020 wird er erstmals auch als Künstler dort ausstellen. "Beauty", das Ausstellungsprojekt des Bregenzers mit der Grafikdesignerin Jessica Walsh, war bereits in Wiener MAK zu sehen, von 26. Juni bis 10. Jänner 2021 ist sie in Bregenz als Sonderausstellung zu erleben. Sagmeister werde dazu 80 bis 100 Objekte aus der Sammlung des vorarlberg museum integrieren, sagte Rudigier. Man habe schon länger eine Zusammenarbeit mit Sagmeister angestrebt und freue sich daher, "dass wir uns in seine weltweite Beauty-Show einklinken konnten".

Ausstellung von Weihnachtskrippen

Am 20. November beginnt im vorarlberg museum eine Ausstellung von Weihnachtskrippen aus Vorarlberg. Weil es der Sammlung des Hauses an Krippen mangelte, vor allem aus der Gegenwart, sprach das Museum die 19 Krippenbauvereine des Landes mit der Bitte an, speziell für das vorarlberg museum Krippen zu bauen. Die Krippenbaukunst erlebe seit einigen Jahren im Land einen Boom, die Ausstellung dokumentiere die zeitgenössische Krippenbaukunst, sagte Rudigier. Das Ergebnis habe die Erwartungen übertroffen. "Unsere Sammlung erhielt dadurch einen extremen Schatz im Wert von über 300.000 Euro", freute sich der Direktor.

Schau von Fotokünstler Seiland

Am 6. Dezember startet zudem eine bis 16. Februar dauernde Schau des aus der Steiermark stammenden Fotokünstlers Alfred Seiland, der im Atrium Werke aus seinem Projekt "Imperium Romanum" zeigt. Er dokumentiert darin in akribischer Arbeit seit 2006 den Umgang mit römischen Bauten heute bzw. sucht die Konfrontation zwischen Antike und Gegenwart. Aus Vorarlberg fotografierte er etwa Golfspieler auf der Driving Range des Golfplatzes in Rankweil vor der Ruine eines römischen Badehauses.

(APA)

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