„Streuobst vo dahoam“ für die regionale Verarbeitung im Obsthof Leiblachtal

Ankündigung der Aktion „Streuobst vo dahoam“: In jahrzehntelanger Zusammenarbeit bringen die Landwirte der Region ihr Streuobst zur Verarbeitung in den Obsthof Leiblachtal.
Ankündigung der Aktion „Streuobst vo dahoam“: In jahrzehntelanger Zusammenarbeit bringen die Landwirte der Region ihr Streuobst zur Verarbeitung in den Obsthof Leiblachtal. ©Schallert/BMS
Hörbranz. Die Fein-Brennerei Prinz in Hörbranz startet im Herbst mit einer besonderen großen regionalen Aktion.
Ankündigung der Aktion „Streuobst vo dahoam“ für den Obsthof Leiblachtal

Es geht um die Ernte und die Verarbeitung von frischem Streuobst aus der heimischen Umgebung zu den bekannten Qualitätsprodukten.

Im Jahr 1886 als Schnapsbrennerei am heutigen Standort in Hörbranz gegründet, hat sich das traditionsreiche Familienunternehmen Prinz aus der kleinen Mosterei im Laufe der Jahrzehnte zu einem heute weitum anerkannten Betrieb entwickelt. Durch den Einsatz modernster Technik wird sichergestellt, dass der Geschmack des Qualitätsobstes auch den Weg in die Flasche findet. Von der schonenden Pressung, über die temperaturkontrollierten Maischetanks bis hin zur Vakuumbrennerei ist alles auf die schonendste Verarbeitung des Obstes ausgelegt. Rund 400 Tonnen Äpfel und Birnen stammen hiefür bereits direkt aus dem Leiblachtal.

Streuobsternte wird automatisiert

Und dieser Anteil an der Verarbeitung von heimischem Streuobst soll gesteigert werden. Dazu kommt unter dem Motto „Streuobst vo dahoam“ eine neue Erntemaschine zum Einsatz. Alles geht hier automatisch – die Hochstammbäume werden in mehreren Durchgängen vorsichtig geschüttelt, um das reife Obst abzuernten. Dieses wird maschinell aufgelesen, vor Ort gewogen und dann direkt zum Obsthof Leiblachtal zur Verarbeitung transportiert.

Jahrzehntelange Zusammenarbeit

Bereits jetzt bringen die Leiblachtaler Landwirte in jahrzehntelanger Zusammenarbeit ihr Streuobst zum Mosten zum „Prinz“, nun sind auch kleinere, private Obstbaumbesitzer eingeladen, die wertvollen Obstrohstoffe nicht einfach vielfach liegen zu lassen, sondern dieses besondere Ernteangebot zu nützen. Sie können ihr frisches, vollreifes und gesundes Streuobst also maschinell ernten lassen oder es selbst, wie bisher auch, beim Obsthof gegen ein Entgelt anliefern. So wird die Region mit eingebunden in die Produktion von hochprozentigen Spezialitäten als auch feinen Säften und Sirupen von höchstem Fruchtgenuss.

Erhaltung der heimischen Obstkulturen

Diese besondere Aktion ist auch ein Beitrag zur Erhaltung der heimischen Obstkulturen, im Besonderen der Halb- und Hochstammobstbäume, welche auch im Leiblachtal immer mehr aus dem Ortsbild verschwinden. Ein großer Baum reinigt 4000 m³ Luft pro Stunde, er bannt zwei Kilogramm Kohlendioxid pro Stunde, er erzeugt zwei Kilogramm Sauerstoff pro Stunde und er bindet pro Jahr 100 Kilogramm Feinstaub.

Ganz abgesehen davon prägen Halb- und Hochstammobstbäume mit ihrem imposanten Erscheinungsbild unsere Kulturlandschaft, sie waren und sind mit ihrer Blütenpracht im Frühling oder dem vollbehangenen Früchtestatus im Herbst immer schon sehenswert und wichtig.

Mehr wissen

Obstpreis laut Aushang. Anlieferungsadresse:

Obsthof Leiblachtal, Salvatorstraße 2, 6912 Hörbranz

office@obsthof-leiblachtal.at; www.obsthof-leiblachtal.at

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Eichenberg
  • „Streuobst vo dahoam“ für die regionale Verarbeitung im Obsthof Leiblachtal
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen