SCR Altach bleibt auswärts weiter ohne Punktgewinn

Kobras im Mittelpunkt
Kobras im Mittelpunkt ©GEPA
Europa League Teilnehmer LASK gewinnt gegen die Pastoor-Elf mit 3:0.

Nach dem enttäuschenden Cup-Aus am vergangenen Mittwoch ging die Reise für den CASHPOINT SCR Altach nach Linz, wo Europa League Starter LASK als Gegner wartete. Trainer Alex Pastoor nahm im Vergleich zum Spiel bei der Vienna fünf Änderungen vor. Im Tor stand wieder Martin Kobras, ebenso rückten Alain Wiss, Manuel Thurnwald, David Bumberger und Daniel Maderner in die Startelf.

Kobras hält die Null in erster Halbzeit

Erwartungsgemäß war der LASK spielbestimmend, die Rheindörfler hielten aber dagegen und präsentierten sich deutlich bissiger als noch am Mittwoch. Die Kugel landete zwar nach knapp neun Minuten hinter Kobras in die Maschen, beim vermeintlichen Treffer von Ranftl stand Gruber allerdings im Blickfeld vor dem Altacher Keeper im Abseits.

Der Kapitän stand dann nach einer halben Stunde mehrfach im Mittelpunkt. Zunächst pflückte der Schlussmann einen Kopfball von Adrade herunter (29.), wenig später wehrte er einen Elfmeter von Eggestein ebenso ab wie den Nachschuss von Andrade. Es war wohl so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit, denn der Pfiff der zum Strafstoß führte, war mehr als fragwürdig. Trauner ging im Zweikampf gegen Maderner leicht zu Boden, Schiedsrichter Hameter zeigte dem Altacher Stürmer dafür zudem noch die gelbe Karte.

Entlastung in Form von Angriffen gab es auf Seiten des SCRA so gut wie nie, zu schnell wurden die Bälle wieder verloren. Da auch Goiginger und Trauner die Kugel aus kurzer Distanz nicht im Gehäuse unterbringen konnten, ging es mit dem torlosen Remis in die Pause. Auch weil der Druck des LASK phasenweise hoch war, lieferten Schreiner & Co. sehr laufintensive erste 45 Minuten ab.

Zuletzt Genannter blieb dann in der Kabine, für ihn kam mit Emir Karic ein neuer Spieler auf das Feld der Gugl. Etwa fünf Minuten nach Wiederbeginn wurde dann ein vielversprechender Konter zu Unrecht zurückgepfiffen, beim Pass von Thurnwald auf Maderner stand der Angreifer nicht im Abseits, dennoch ging die Fahne nach oben, Maderner und Geburtstagskind Nussbaumer wären zu zweit alleine auf den LASK-Keeper Schlager zugelaufen.

Fehler führen zu Gegentoren

In weiterer Folge verstärkten die Linzer den Druck wieder und wie schon so oft in dieser Saison wurde nach 65 Minuten ein Ballverlust in Reihen des SCRA prompt mit einem Gegentreffer bestraft. Ein Zuspiel von Oum Gouet ließ Maderner zu weit abprallen, die Oberösterreicher schalteten schnell und Eggestein vollendete schließlich zum 1:0 für die Hausherren.

Auch der nächste Patzer resultierte in einem weiteren Verlusttreffer. Anderson versuchte im Zentrum einen Ball mit der Brust anzunehmen, vergaß dabei auf Eggestein, der sich hinter dem Rücken des Brasilianers nach vorne bewegte und das Geschenk aus kürzester Distanz dankend annahm – 2:0. Den 3:0-Endstand besorgte Karamoko per Elfmeter, erneut war die Entscheidung von Schiedsrichter Hameter falsch!

Der CASHPOINT SCR Altach bleibt also auch im vierten Auswärtsspiel ohne Punkte. Auch wenn man den Spielern am heutigen Tag zumindest kämpferisch nicht viel vorwerfen konnte, waren es am Ende wieder die Eigenfehler, die zur Niederlage führten. Am kommenden Samstag steht mit der Partie gegen den SKN St. Pölten dann das letzte Heimspiel des so schwierigen Jahres 2020 auf dem Programm.  

LASK – CASHPOINT SCR Altach 3:0 (0:0)

Sonntag, 29.10.2020, 14:30 Uhr

Tore: 1:0 Eggestein (65.), 2:0 Eggestein (71.), 3:0 Karamoko (90./Elfmeter)

(www.scra.at/TT)

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