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Schweden hat meiste Todesfälle seit 150 Jahren

Die schwedische Regierung geht einen anderen Weg als viele andere Staaten.
Die schwedische Regierung geht einen anderen Weg als viele andere Staaten. ©AP
Im ersten Halbjahr 2020 gab es in Schweden während der Coronakrise so viele Todesopfer wie schon seit 150 Jahren in einer ersten Jahreshälfte nicht mehr.
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Das letzte Mal sind 1869 mehr Menschen gestorben. Unter anderem waren schlechte Ernten und eine Hungersnot verantwortlich für die hohe Zahl. Insgesamt wurden damals 55.431 Todesfälle registriert.

Wenig Beschränkungen

In Schweden gab es während der Hochphase der Corona-Pandemie kaum Beschränkungen. Schulen, Kindergärten und Unternehmen blieben größtenteils geöffnet.

Wie mehrere schwedische Medien berichten, beträgt die Zahl der Todesopfer in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in Schweden genau 51.405. Zuletzt wäre die Übersterblichkeit bei 13 Prozent bei Männern und bei 7 Prozent bei Frauen gelegen, wie die schwedische Statistikbehörde vorrechnet.

Hohe Immunität

Außerdem geht der schwedische Chef-Epidemiologe Dr. Anders Tegnell von einer hohen Durchimmunisierung der Bevölkerung aus. Dadurch könnte die zweite Welle in Schweden deutlich geringer ausfallen als in anderen Ländern. Das würde also bedeuten, dass sich der Spieß umdreht - zumindest geht der schwedische Staatsepidemiologe Tegnell davon aus.

Bisher gab es in Schweden rund 85.000 Menschen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, circa 5.800 davon sind in Folge verstorben.

Wirtschaft weniger gebeutelt

Das schwedische Bruttoinlandsprodukt ist im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,2 Prozent zurückgegangen. Deutlich weniges als etwa in Deutschland, wo dieser Wert bei 11,7 Prozent liegt, und wo weit restriktivere Einschränkungen gesetzt wurden.

Allerdings stieg die Jugendarbeitslosigkeit in Schweden durch die Coronakrise bei den 15- bis 24-Jährigen auf 28,9 Prozent, und damit auf dem höchsten Stand seit 20 Jahren. Vor einem Jahr lag dieser Wert in Schweden bei 19,8 Prozent.

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