Raum für Entwicklung

Pfarrer Karl Bleiberschnigg segnete das neue Gebäude.
Pfarrer Karl Bleiberschnigg segnete das neue Gebäude. ©Elke Kager Meyer
In Nüziders wurde der Bildungscampus feierlich eröffnet. Platz gibt es nicht nur für Kids.
Bildungscampus Nüziders

„Es sind so tolle, helle Räume mit viel Holz.“ „Der Spielplatz ist so cool.“ „Es ist wie ein Fünf-Sterne-Hotel – nur ohne Betten.“ Martina, Elia, Sophie und ihre Freundinnen brachten gleich zu Beginn der feierlichen Eröffnung des Bildungscampus Nüziders auf den Punkt, dass sie von ihrer neuen Schule restlos begeistert sind. Drei Jahre lang wurde gebaut, der Entwicklungsprozess wurde aber weit vorher gestartet: Raumprogramme und Nutzungskonzepte wurden definiert, neben dem Kindergarten und der Volksschule sind auch die Schul- und öffentliche Bibliothek sowie die Mittags- und Tagesbetreuung integriert. Auch eine große Kletterhalle, das neue Probelokal für die Sonnenberger Harmoniemusik sowie die Räumlichkeiten für die Musikschule Walgau sind Teil des Campus und erfüllen ihn mit Leben. „Wir wollten einen Platz schaffen, an dem sich Kinder möglichst gut entwickeln können. Es war für uns ein gewaltiges Mammut-Projekt, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen“, ist Bürgermeister Peter Neier zufrieden.

Nachhaltiges Bauen

Auch punkto Energieeffizienz, Mobilität und der Verwendung nachhaltiger Baustoffe ist der Bildungscampus Nüziders mustergültig: „Wir haben erst vergangene Woche das Ergebnis der Beurteilung bekommen und erreichen 952 von 1000 möglichen Punkten. Wir spielen hier im Bereich der öffentlichen Gebäude in der absoluten Elite mit“, so Neier. 20 Millionen Euro wurden insgesamt investiert, dafür sei man jetzt für die pädagogischen und demografischen Ansprüche der kommenden Jahre gestellt. Nach einem bunten Eröffnungsprogramm, durch das Martina Ess führte und von vielen Nüziger Kindern mitgestaltet wurde und einem Festmarsch mit der Harmoniemusik vom Sonnenbergsaal zum Bildungscampus übernahm Pfarrer Karl Bleiberschnigg die feierliche Segnung. Dabei verwies er auf den Ursprung des Wortes „Campus“, das aus dem Lateinischen stammt und „Feld“ bedeutet. „Das wünschen wir unseren Kindern: Dass sie hier ein Feld haben, um sich zu entwickeln und damit die Saat der Bildung, aber auch der persönlichen Entwicklung gut aufgeht.“

Ein Tag der Freude

Die ehemalige Volksschule und der Kindergarten wurde ursprünglich von der Architektengruppe C4 (Fohn, Sillaber, Pfanner und Wengler) als Ergebnis eines Wettbewerbes im Jahr 1963 gebaut. 2003 wurde die Volksschule von Architekt Bruno Spagolla erweitert. Karl Sillaber und Bruno Spagolla konnten ebenso von Bürgermeister Peter Neier begrüßt werden, wie Markus Thurner von „Fink Thurnher Architekten“, die das aktuelle Projekt sensibel und umsichtig planten. Unter den Eröffnungsgästen machten sich neben Landeshauptmann Markus Wallner und Landtagspräsident Harald Sonderegger auch Ivo Walser von der Bildungsdirektion Vorarlberg und Dietmar Lenz (Energieinstitut) ein Bild von den einladenden Räumlichkeiten. Ein Tag der Freude war die feierliche Eröffnung schließlich auch für Kindergartenleiterin Barbara Taudes, Volksschuldirektorin Angelika Zottele und ihre Vorgängerin Gerda Morre, Bibliothek-Leiterin Michaela Bitschnau, Markus Comploj und seine Musikerkollegen der Harmoniemusik sowie Musikschuldirektor Christian Mathis.

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