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Ominöse Armbrust-Tote: Die Mordwaffen stammen wohl aus Österreich

Stammen die drei Armbrust-Waffen etwa aus Österreich?
Stammen die drei Armbrust-Waffen etwa aus Österreich? ©www.glomex.com
Laut einem "Bild"-Bericht wurden die Mordwaffen offenbar in Österreich gekauft. Die drei Toten in Passau sollen von Österreich aus nach Hause gereist sein. Die Identität der zwei toten Frauen in Wittingen steht inzwischen auch fest.
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Drei Leichen im bayrischen Passau, zwei weitere Leichen in Wittingen in Niedersachsen. Alle fünf wurden mit Armbrust-Waffen getötet. Die Mord-Waffen könnten  österreichischer Herkunft sein. Wie die “Bild” berichtete, wurden die Mordwaffen offenbar in Österreich gekauft. Die drei Toten in Passau sollen sich außerdem gerade auf dem Nachhauseweg von Österreich befunden haben. Genauere Angaben – z.B. wann und wo die Waffen erworben wurden bzw. von welchem Ort in Österreich die Opfer in Richtung Heimat aufbrachen, fehlen in dem Bericht.

Die zwei Frauen von Wittingen sind identifiziert

Im mysteriösen Fall ist inzwischen auch die Identität der beiden tot in Niedersachsen gefundenen Frauen geklärt. Bei der einen Toten in Wittingen handelt es sich um die 35 Jahre alte Lebenspartnerin der 30-Jährigen, die in Passau starb. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Die zweite in Wittingen entdeckte Tote ist eine 19-Jährige, die in dem Ort gemeldet war. In welcher Beziehung sie zu dem Frauenpaar stand, war zunächst unklar.

Die Leichen wurden am Dienstag obduziert. Es gebe keine Hinweise auf äußere Gewalteinwirkungen, sagte ein Polizeisprecher. Die 35-Jährige war ihm zufolge Grundschullehrerin, die 30-Jährige Bäckerei-Verkaufsleiterin.

Der Tote in Passau betrieb einen Mittelalter-Laden

Der 53-jährige Mann aus Passau war den Angaben zufolge Chef eines Mittelalter-Ladens in Hachenburg (Rheinland-Pfalz). Offenbar verkauft der Mann in seinem Laden nicht nur Met, Messer und Schwerter, sondern unterrichtete Interessierte auch im Schwertkampf. Seinen Arm zieren mittelalterliche Alchimisten-Symbole. Alle drei Toten aus der Pension in Passau waren außerdem Mitglieder einer Ritterturnier-Liga.

Vorläufiges Obduktionsergebnis liegt vor

Im Fall der drei mit Armbrustpfeilen getöteten Menschen liegt seit Dienstagvormittag auch ein vorläufiges Obduktionsergebnis vor. Demnach wurden der Mann und die Frau, die gemeinsam in einem Bett lagen, jeweils durch einen Schuss ins Herz getötet, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Passau sagte. Bei der 30-Jährigen, die in dem Zimmer auf dem Boden lag, sei ein Schuss in den Hals sofort tödlich gewesen. Die beiden Leichen im Bett hätten weitere Pfeile aufgewiesen, die den Erkenntnissen nach jedoch erst nach den tödlichen Schüssen ins Herz abgeschossen worden seien. Bei keiner der drei Leichen gebe es Kampf- oder Abwehrspuren. Zudem seien in dem Pensionszimmer zwei Testamente gefunden worden, die von den beiden im Bett liegenden Personen stammten, sagte der Sprecher.

Tötung auf Verlangen vermutet

Die Staatsanwaltschaft geht von Tötung auf Verlangen beziehungsweise Suizid aus. Es gebe weiterhin keine Hinweise darauf, dass eine vierte Person an dem Geschehen beteiligt gewesen sein könnte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau. Es deute alles darauf hin, dass die 30-Jährige erst die beiden anderen und dann sich selbst erschossen habe. Man könne das Geschehen auch als erweiterten Suizid betrachten.

Wie hängt Passau mit Wittingen zusammen?

In dem mysteriösen Mord-Fall sind aktuell immer noch einige Fragen offen: Was steht in den beiden gefundenen Testamenten drin? Unklar ist auch nach wie vor, wie die zwei im niedersächsischen Wittingen tot aufgefundenen Frauen ums Leben kamen – und wie die beiden Fälle in Passau und Wittingen genau zusammenhängen.

(APA/Red.)

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