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Mohren und Frastanzer bringen eigene Limo auf den Markt

Beim Bier bleiben die beiden Unternehmen jedoch weiterhin Konkurrenten
Beim Bier bleiben die beiden Unternehmen jedoch weiterhin Konkurrenten ©VOL.AT | Unsplash
Die beiden Vorarlberger Bierbrauer haben zusammen eine Gesellschaft gegründet, um alkoholfreie Getränke und Limonade im Ländle unter eigener, gemeinsamer Marke herzustellen und zu vertreiben.

Von Günther Bitschnau (wpa)

Mitte Dezember 2019 waren die ersten vagen Informationen in der Gastronomie zu vernehmen, jetzt wird es offiziell: Die beiden Vorarlberger Bierproduzenten Mohrenbrauerei und Brauerei Frastanzer machen bei der Herstellung und dem Vertrieb von alkoholfreien Getränken beziehungsweise von Limonade zukünftig gemeinsame Sache. Das bestätigte Thomas Pachole, Geschäftsführer der Mohrenbrauerei, im Gespräch mit der Wirtschaftspresseagentur.com.

Zu diesem Zweck haben die beiden Unternehmen kürzlich die VO ÜS Vorarlberger Limo Werk GmbH mit Sitz in Dornbirn gegründet. Diese Gesellschaft befindet sich zu gleichen Teilen im Eigentum der Mohren Immo KG und der Brauerei Frastanz eGen. Als Geschäftsführer sind Thomas Pachole und Frastanzer-Geschäftsführer Kurt Michelini eingetragen.

Limonade wird nur in Vorarlberg hergestellt

"Der Limonaden-Markt wird immer mehr von internationalen Großkonzernen dominiert. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, gemeinsam einen regionalen Weg in Vorarlberg zu gehen, um dieser Entwicklung entgegenzutreten. So bekommt das Vorhaben auch deutlich mehr Energie, als wenn jeder nur seine eigene Limonade herstellen würde", so Pachole.

Hinter dem Vorhaben stehe die Absicht, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. So soll die Limonade ausschließlich in Vorarlberg hergestellt werden und zwar in Dornbirn und Frastanz. Aktuell führe man jedoch auch Gespräche mit anderen Partnern in Vorarlberg, welche man bei der Herstellung ins Boot holen könnte. So käme vielleicht auch noch der eine oder andere zusätzliche Produktionsstandort in Vorarlberg dazu.

Hauptmarkt ist Vorarlberg

Zu Beginn des zweiten Quartals 2020 soll die neue Limonade am Markt offiziell vorgestellt und eingeführt werden. "Es wird ein entsprechend großes Sortiment dieser Limonade geben, um alle Bedürfnisse abdecken zu können", sagte Pachole. Der Vertrieb erfolge primär in Vorarlberg beziehungsweise überall dort, wo die Mohrenbrauerei und die Brauerei Frastanzer ihr Bier schon jetzt hinliefern.

Fohrenburger-Übernahme bestätige Notwendigkeit regionaler Strukturen

Einen direkten Zusammenhang mit der zuletzt bekannt gewordenen Mehrheitsübernahme der Brauerei Fohrenburger in Bludenz durch den internationalen Heineken-Konzern gebe es bei dem Thema nicht. Denn die Vorbereitungen und Planungen für die gemeinsame Limonade würden schon ein Jahr lang laufen. "Aber diese Übernahme hat uns einmal mehr darin bestätigt, dass es regionale Strukturen braucht, um hier wettbewerbsfähig zu bleiben."

Bei Bier auch weiterhin Konkurrenten

So sehr man im Bereich Limonade (kohlensäurehaltige Getränke) zukünftig auch kooperiere: "Auf dem Bier-Markt bleiben wir auch weiterhin unverändert Mitbewerber", betonte Pachole.

(Quelle: wirtschaftspresseagentur.com)

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