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Massentest: Über 105.000 Vorarlberger nahmen teil

Über 105.000 Vorarlberger nahmen sich am Wochenende Zeit für den Antigen-Test.
Über 105.000 Vorarlberger nahmen sich am Wochenende Zeit für den Antigen-Test. ©Paulitsch
Nach dem Schließen der 80 Teststationen am Sonntag nach dem Ende der Corona-Flächentests zog Landeshauptmann Markus Wallner eine durchwegs positive Bilanz: "Die Organisation war hervorragend und auch mit der Teilnahme können wir zufrieden sein."

Über 105.000 Personen ließen sich vom 4. bis zum 6. Dezember testen, dabei fielen 476 Tests positiv aus (0,45 Prozent).

Während sich in den ersten beiden Tagen 53.000 beziehungsweise 36.000 Personen zum Test anmeldeten, waren es am Sonntag lediglich 18.000. Insgesamt meldeten sich 31 Prozent der Testberechtigten an.

Endergebnis kommt am Montag

Im Laufe des Montags erwarte man die Auswertung der heute noch durchgeführten PCR-Tests. Dann werde man auch die Öffentlichkeit über das Endergebnis der Flächentestungen in Vorarlberg informieren.

Über 105.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sind dem Aufruf gefolgt und haben in den vergangenen drei Tagen an den flächendeckenden Tests teilgenommen. "Ich möchte mich ausdrücklich dafür bedanken, dass Sie sich testen haben lassen und uns so gemeinsam ein beachtlicher Schritt in der Pandemiebekämpfung gelungen ist", so Landeshauptmann Wallner.

"Perfektes Organisationssystem"

Wallner erinnert weiters daran, dass es viele Hände gebraucht habe, die zum Gelingen beigetragen haben: „Ohne dieses perfekte Organisationssystem wären bei weitem nicht so viele Menschen gekommen. Für dieses organisatorische Meisterstück, das in sehr kurzer Zeit und mit enorm viel Einsatz und Know-how auf die Beine gestellt wurde, möchte ich mich ebenfalls ausdrücklich bedanken. Mir war immer bewusst, dass wir mit einer eigenständigen Vorarlberger Lösung am besten fahren.“ Alle 80 Teststationen hätten perfekt funktioniert, so der Landeshauptmann.  

Grundlage für allfällige weitere Testungen

Als nächsten Schritt werde man die Daten und Ergebnisse der Flächentests genau analysieren. Jedenfalls ist aber für Wallner jetzt schon klar, dass man für weitere Flächentests und auch für Impfaktionen im kommenden Jahr gut vorbereitet sei. „Wir können auf die Erfahrungen der letzten drei Tage zurückgreifen. Wir werden nun mit den Expertinnen und Experten die weiteren Schritte besprechen“, so Wallner. In Vorbereitung begriffen sei auch schon die Durchführung von landesweiten Impfaktionen - auch für diese könne man im Wesentlichen auf die Organisation und die Prozesse der Flächentests zurückgreifen. 

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(red.)

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