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Geldregen für 13 Vorarlberger Gemeinden

Möggers, Vandans, Brand oder Schruns dürfen sich freuen
Möggers, Vandans, Brand oder Schruns dürfen sich freuen ©VN - Steurer
Die Million soll vor allem kleinen und finanziell weniger starken Kommunen helfen.
Land investiert in Kommunen

Die amtierende Landesregierung hat die zweite Verteilung von Strukturförderungen im Jahr 2019 beschlossen. 13 Gemeinden erhalten in Summe rund 980.000 Euro.

"Über den Vorarlberger Strukturfonds werden insbesondere kleinere Gemeinden bei der Erfüllung ihrer kommunalen Aufgaben unterstützt. Dahinter steht unser Anliegen, eine gleichwertige Entwicklung in allen Landesteilen sicherzustellen“, begründet Wallner die Finanzspritze. Zusammen mit der ersten Verteilung liegt die in Aussicht gestellte Unterstützung des Landes für Gemeinde-Infrastrukturprojekte heuer bei 1,92 Millionen Euro.

Diese Gemeinden profitieren - So werden die Gelder eingesetzt

Die große Bandbreite an fondsunterstützten Infrastrukturprojekten in Gemeinden zeigt sich beim Blick auf die aktuell bewilligte Fördertranche sehr deutlich. So erhält Möggers etwa Strukturförderungen für den Anbau einer Aula bei der örtlichen Volksschule. In Vandans und in Bizau werden aus Fondsmitteln jeweils Erneuerungsarbeiten bei der Straßenbeleuchtung mitfinanziert. Hilfestellung gibt es auch für den gemeindeeigenen Mehrzwecksaal im neuen Altersheim in Langen bei Bregenz.

In der Gemeinde Brand wird der Ankauf eines neuen Loipenspurgeräts gefördert. Weitere Strukturförderungen gehen nach Dalaas (Zu- und Umbau Feuerwehrgerätehaus sowie Erweiterung Kristbergsaal), Schruns (Neubau Eingang und Sanitäranlagen Alpenbad), Bürserberg (Sanierung Gemeindezentrum), Krumbach (Erneuerung Flutlichtanlage beim Fußballplatz), Eichenberg (Spielplatz-Erneuerung und Sanierung Stützmauer beim Kindergarten) und Göfis (Sanierung Göfis-Agasella inklusive Kindergartenanteil). Die Anschaffung eines Schneeräumgerätes bzw. eines neues Feuerwehr-Löschfahrzeugs wird in Schröcken bzw. Thüringerberg unterstützt.

Vorarlberger Strukturfonds seit 1997

Für Landeshauptmann Markus Wallner stellt der Strukturfonds ein Bekenntnis zu guter Infrastruktur auch in kleineren, finanziell weniger starken Kommunen dar. „Für eine hohe Lebens- und Standortqualität ist ein entsprechendes infrastrukturelles Umfeld unerlässlich“. Mit dem Fonds lassen sich finanzielle Belastungen abfedern, Gemeindekassen vor allem kleinerer Kommunen würden entlastet.

Seit seiner Einführung vor mehr als 20 Jahren hat sich der Vorarlberger Strukturfonds als wirksames Steuerungsinstrument erwiesen. Für über 1.460 Projekte sind bis heute Förderzusagen im Gesamtumfang von rund 73 Millionen Euro zuerkannt worden. Effektiv ausbezahlt wurden bisher mehr als 65 Millionen Euro.

(Red.)

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