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FPÖ und ÖVP: Es kriselt immer mehr

Die Chemie zwischen Blau und Türkis stimmt zurzeit einfach nicht
Die Chemie zwischen Blau und Türkis stimmt zurzeit einfach nicht ©APA - GEORG HOCHMUTH
Zahl der Konfliktfelder zwischen den zwei Ex-Partnern in der Regierung steigt. FPÖ-Chef Norbert Hofer lässt ein Arbeitsgespräch mit ÖVP-Chef Sebastian Kurz kurzfristig platzen. "Ist aktuell nicht sinnvoll".
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Kickl besteht weiter auf das Innenministerium

Die früheren "Schmusekurs"-Regierungspartner ÖVP und FPÖ entwickeln in der Zeit des Wahlkampfs immer mehr Kriegsschauplätze. Nach Ibiza-Affäre, dem Streit ums Innenministerium und der Personalie Kickl gibt es nun einen weiteren Stimmungsverschlechterer zwischen den beiden einst so harmonischen Partnern in der österreichischen Regierung. FPÖ-Chef Norbert Hofer ließ ein geplantes Treffen mit ÖVP-Chef Sebastian Kurz platzen, wie die Tageszeitung "Österreich" berichtet.

"Nicht sinnvoll"

„Ich hab das Treffen auf nach dem Wahltag verschieben lassen. In der Hitze des Wahlkampfes sind Arbeitsgespräche nicht sinnvoll. Es ist besser, sich nach der Wahl zusammenzusetzen“, so Hofer gegenüber "Österreich". Türkis-Blau wolle er aber fortsetzen, versicherte der Strache-Nachfolger. Daran ändere sich nichts. Die ÖVP bestätigte die Absage des Termins. Wie Kurz diesen kleinen blauen Affront sieht, ist nicht unbekannt.

Kurz trifft (fast) alle Parteichefs

Der ÖVP-Chef hat mit Blick auf die anstehende Nationalratswahl im Herbst bereits die Vorsitzenden zweier Parlaments-Parteien und möglicher künftiger Koalitionspartner empfangen: Grünen-Chef Werner Kogler und SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, ein Treffen mit NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger ist auch schon terminisiert.

Die Liste JETZT von Peter Pilz scheint unterdessen am türkisen Radar vorerst nicht auf. Zu schlecht sind die Umfrageergebnisse. Zu unwahrscheinlich ist es, dass die Partei nach der Wahl als türkiser Koalitionspartner in Frage kommt.

Koaliert Blau nun vielleicht mit Rot?

Erste FPÖ-Spitzen sprechen sich offen für Rot-Blau unter Kanzler Hans Peter Doskozil aus.  Um weit mehr als "ein bisschen" müssten SPÖ und FPÖ zulegen, damit der Wunsch z.B. des burgenländischen FPÖ-Chefs Johann Tschürtz nach Rot-Blau auch im Bund in Erfüllung gehen könnte. Denn nach dem derzeitigen Umfragenstand kämen die beiden Parteien miteinander auf 42 Prozent bzw. 80 Mandate. Und nötig wären zumindest 93 der 183 Mandate.

Bleibt die Lage so wie in den (seit Mai/Juni ziemlich stabilen) Umfragen, geht vielmehr das Wahlziel von ÖVP-Chef Sebastian Kurz in Erfüllung, dass es keine Koalition ohne seine Partei gibt - zumindest keine realistische. Nur zwei Zweier-Kombis mit der ÖVP haben aktuell eine Mehrheit: Türkis-Blau und Türkis-Rot. Denn die ÖVP mit ihren zuletzt 36/37 Prozent käme schon alleine auf 68 bis 70 Nationalratssitze. Zusammen mit 38 bis 42 für die FPÖ bzw. die SPÖ ergäbe das eine gut abgesicherte Koalitionsbasis.

Das sagt Hofer zu Rot-Blau

(Red.)

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