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Feigl: "Große Sorgen um den Lehrlings-Nachwuchs"

Bernhard Feigl zu Gast bei "Vorarlberg LIVE".
Bernhard Feigl zu Gast bei "Vorarlberg LIVE". ©VOL-live
Bernhard Feigl, Spartenobmann von Gewerbe und Handwerk, spricht bei "Vorarlberg LIVE" über die Strategien dem Fachkräftemangel in Vorarlberg entgegenzuwirken.

Der Fachkräftemangel hat sich durch die Corona-Pandemie in Vorarlberg verschärft - mittlerweile vor allem auch in den Sparten Gewerbe, Handwerk und Industrie. Feigl erklärt, dass es dieses Problem schon länger gebe: "Was jetzt verstärkt hinzu kommt, dass es nicht nur ein Fachkräfteproblem gibt, sondern auch ein Hilfskräfte- und Lehrlingsproblem."

"Am meisten Sorgen machen wir uns über den Lehrlings-Nachwuchs - das sind die Fachkräfte von morgen und die Leistungsträger der Zukunft", erklärt Feigl.

In Vorarlberg sei mittlerweile fast jedes zweite Unternehmen betroffen. Dem wolle man entgegenwirken, indem man sich verstärkt auf den Nachwuchs konzentriere.

Handwerker-Gen versus "Stay at home"-Mentalität

Durch die Pandemie sei sehr viel in Bewegung, was man Feigl zufolge noch nicht wirklich einschätzen könne. "Dieses 'Stay at home' lässt sich mit dem Vorarlberger Gen des Handwerkers nicht übereinbringen." Das schade nur der Handwerker-Mentalität. Feigl spricht zudem über die Werte der Handwerker in Form von erbrachten Leistungen und befürchtet: "Vielleicht kommen diese Werte ins wanken."

Eine weitere Verstärkung des Fachkräftemangels ist der Abwanderung von über 16.000 Vorarlbergern in die Schweiz geschuldet. Auf die Frage, ob sich diese Handwerker je wieder mit dem "Ländle"-Gehalt zufrieden geben werden, zeigt sich Feigl überzeugt: "Unterm Strich geht es um die Credits, also das Wissen, das man sich erwerben kann." Es gehe immer um das Angebot und die Herausforderung der Stelle: "Wenn das passt, dann sehen wir auch, dass sehr viele zurückkommen."

(VOL.AT)

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