FC Rotenberg am Ziel seiner Träume und die Fans feiern mit

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Maccani-Elf gewinnt Endspiel der Vorarlberger Amateurmeisterschaft gegen Admira Dornbirn mit 3:0.
Bilder Rotenberg vs Admira Dornbirn
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FUSSBALL IN VORARLBERG

1.Vorarlberger Amateurmeisterschaft, Finale

Zima FC Rotenberg – SC Admira Dornbirn 3:0 (2:0)  

Lauterach, Bruno Pezzey Anlage, 1000 Zuschauer, SR König

Torfolge: 7. 1:0 Marcel Steurer, 13. 2:0 Patrick Maldoner, 67. 3:0 Kevin Bentele

Gelbe Karten: 49. Steurer (Foulspiel), 63. Maccani (Trainer/beide Rotenberg/Unsportlichkeit), 67. Bertignoll (Foulspiel), 72. Brunold (beide Admira Dornbirn/Kritik)

SC Admira Dornbirn (4-4-2): Weiss; Böhler (60. Brunold), Pichler, Griesebner, Wehinger; Elijah Heinz Thurnher, Moll (80. Mzik), Bertignoll, Suleiman (85. Brenner); Stoss (60. Jeremy Thurnher), Huber (85. Palinic)

Zima FC Rotenberg (3-5-2): Kobras; Gil, Inama, Rakic; Marc Nussbaumer (88. Fehr), Fink (85. Schmidler), Patrick Maldoner (88. Simon Schwärzler), Gurschler (82. Jan Nußbaumer), Paulo Victor; Bentele, Marcel Steurer

Riesengroßer Jubel im Lager von Zima FC Rotenberg, hängende Köpfe und bittere Enttäuschung beim Finalist SC Admira Dornbirn. Der erste Titel im Rahmen der mehr als gelungenen Premiere der Vorarlberger Amateurmeisterschaft geht in den Bregenzerwald. Rotenberg gewann das Endspiel bei Glutofenhitze und den begeisterten tausend Zuschauern, davon mindestens die Hälfte der Anhänger aus Rotenberg, verdientermaßen mit 3:0 und sichert sich den großen Wanderpokal und eine Siegprämie von 2000 Euro. Nach Hittisau (LL), Schwarzenberg (1. LK), Krumbach (3. LK) und SPG Buch/Alberschwende (5. LK/Unterland) darf mit Rotenberg der nächste Verein aus dieser Region Bregenzerwald am Saisonende groß feiern. Für den Bregenzerwald war die nun zu Ende gegangene Meisterschaft die wohl erfolgreichste in der langen Geschichte im Amateurfußball. Die Nacht wurde in Langenegg und in Lingenau wohl zum Tag gemacht. Die stimmgewaltigen Fans von Rotenberg brauchten ihre Unterstützung in Lauterach im Endspiel nicht zu bereuen. Mit dem insgesamt zwölften Saisonsieg durften Patrick Maldoner so richtig jubeln und groß feiern. Zwei Jahre nach der Vereinsgründung von FC Rotenberg mit den beiden Wälderklubs Langenegg und Lingenau ging schon ein ganz großer Traum in Erfüllung. FC Langenegg war schon zweimal Meister in der Vorarlbergliga und mehrfacher Wäldercupsieger. Allerdings hat Rotenberg im Megafrühjahr mit den vielen Eigenbauspielern Martin Kobras, Patrick Fink, Marc Nussbaumer, Patrick Maldoner, Marcel Steurer, Daniel Schmidler und Stefan Fehr einen großen Schritt in der Weiterentwicklung nach vorne gemacht. Rotenberg geht wie SW Bregenz mit einer beeindruckenden Erfolgsserie in die neue Saison. Nach nicht einmal einer Viertelstunde war die erste Auflage der Vorarlberger Amateurmeisterschaft schon entschieden. Nach einer wunderschönen Einzelleistung von Brasilianer Paulo Victor und dessen Traumvorlage knallt Marcel Steurer den Ball ins gegnerische Tor (7.). Kapitän Patrick Maldoner gelang mit einer abgerissenen Flanke schon bald der zweite Treffer (13.). Nach einem weiten Pass von Verteidiger Gil (wurde von einer Jury zum besten Spieler vom Finale gewählt) schiebt Torjäger Kevin Bentele den Ball zum 3:0-Endstand ins Gehäuse (67.). „Das frühe Tor kam meiner Mannschaft in der Hitze sicher zugute. Die stabile Defensivleistung und das tolle Offensivspiel sind die Garanten für unseren grandiosen Triumph. Es gibt kein Star, das starke Kollektiv zieht nun an einem Strang. Danke an die großartige Unterstützung der Fans. Die Nummer eins im Amateurfußball ist der Lohn einer monatelangen knochenharten Arbeit im Training und in den vielen Partien“, war Rotenberg Trainer Jürgen Maccani (41) überglücklich. Mit dem FC Dornbirn Juniors Talent Noah Fehn verpflichtete das beste Amateurteam Vorarlbergs einen neuen zukunftsvollen Spieler. Mit Standing Ovations begleiteten die Schlachtenbummler von Rotenberg das Team bis zum Schlusspfiff und feierten seine neuen Helden. Admira Dornbirn wäre nach einem Kopfball von Lukas Bertignoll (2.) fast in Führung gegangen, doch Gil klärt für seinen geschlagenen Goalie Martin Kobras auf der Torlinie (2.). Magid Suleiman (10.) und Elijah Heinz Thurnher (43.) scheiterten am glänzenden Keeper Kobras. „Die Chance zum Titelgewinn war sicher da. Leider fehlte die Effizienz, Rotenberg hat aber verdient gewonnen und die Cleverness machte den Unterschied“, so ein enttäuschter Admira Dornbirn Langzeitcoach Herwig Klocker.

Admira Dornbirn ist keine Mannschaft für Endspiele. 1979 wurde Admira Dornbirn bisher das einzige Mal VFV Cupsieger. Für VFV Geschäftsführer Horst Elsner ist auch klar, dass dieser Bewerb die Vorarlberger Amateurmeisterschaft in den kommenden Jahren zum fixen Terminkalender gehören soll.

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