Erste Unterlagen zur Stilllegung des AKW Mühleberg 2019 eingereicht

Schweizer AKW vor allem im benachbarten Vorarlberg umstritten
Schweizer AKW vor allem im benachbarten Vorarlberg umstritten ©VOL.AT/Hartinger
Bregenz - Die Betreibergesellschaft BKW bereitet die für 2019 beschlossene Stilllegung des Schweizer Atomkraftwerks Mühleberg vor und hat am Dienstag erste Unterlagen beim Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI eingereicht.
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Vor allem in Vorarlberg ist das Kernkraftwerk umstritten, Landeshauptmann Markus Wallner hatte wiederholt eine vorzeitige Abschaltung gefordert.

Umgang mit Abfällen

Die BKW legte unter anderem Informationen dazu vor, welche sicherheitsrelevanten Systeme und Anlagenteile des AKW in Mühleberg für den Nachbetrieb und die Stilllegung noch nötig sind, hieß es in einer Aussendung des Nuklearsicherheitsinspektorats am Dienstag. Auch Angaben zu logistischen Fragen, wie dem Umgang mit Abfällen und Kernbrennstoffen sowie zu den geplanten Arbeiten und eine allgemeine Sicherheitsbewertung habe man erhalten.

Sicherheit ist umstritten

Das ENSI werde die eingereichten Unterlagen zur Vorbereitung der Prüfung des eigentlichen Stilllegungsprojektes verwenden, schreibt die Aufsichtsbehörde. Das AKW Mühleberg ist seit 1972 am Netz, seine Sicherheit ist umstritten. Das Land Vorarlberg versucht seit zwei Jahren mit Klagen eine Abschaltung zu erreichen, bisher ohne Erfolg. Mitte Mai hatten die Bürger des Schweizer Kantons Bern in einem Referendum ein sofortiges Abschalten von Mühleberg abgelehnt.

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