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Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörung

Wirtschaftsgebäude des Klosters Mehrerau wurde bei einem Brand zerstört.
Wirtschaftsgebäude des Klosters Mehrerau wurde bei einem Brand zerstört. ©VOL.AT/Hartinger
Bregenz - Drei Gebäude in der Mehrerau sind in der Nacht auf Freitag bis auf die Grundmauern niedergebrannt. VOL.AT hat mit der ASKÖ-Sportfliegergruppe Bregenz und Fluglehrer Wilfried Schmotz aus Hörbranz die ersten Luftaufnahmen nach dem Brand gemacht.
Flug über die Brandruine
Luftaufnahmen von der Brandruine
Löscharbeiten nach Großbrand
Über 120 Mann im Einsatz
Brandruine in der Mehrerau
Bilder vom Großeinsatz
Mehrerau-Brand: Leserreporter-Bilder
Drei Gebäude niedergebrannt
Erstmeldung: Großbrand beim Kloster
Einsatz beim Kloster Mehrerau
Interview: Einsatzleiter Jürgen Zimmermann
Löscharbeiten dauern an

Das Feuer brach laut Polizeiangaben gegen 00.40 Uhr in einer Tischlerei aus. Anrainer hatten den Brand bemerkt und Alarm geschlagen. “Als wir ankamen, standen Teile der Lagerhalle und der Tischlerei bereits in Vollbrand”, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Jürgen Zimmermann. In dem Gebäudeensemble seien Holzlagerräume, ein Büro, ein Notstromaggregat, die Hackschnitzelanlage und Wirtschaftsbetriebe untergebracht.

Feuerwehr verhinderte Übergreifen der Flammen

Die Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Objekte und brachten das Feuer durch massiven Löscheinsatz unter Kontrolle. Als große Herausforderung stellte sich der anfängliche Wassermangel heraus. Weil die Versorgung aus vier Hydranten angesichts des Großbrands rasch an die Kapazitätsgrenzen stieß, wurde über sechs Pumpen Wasser aus dem nahe gelegenen Bodensee gewonnen. “Das einzurichten dauert seine Zeit”, so der Einsatzleiter. Insgesamt standen mehr als 120 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Evakuierung der Anrainer übernahm die Polizei, die mit 16 Beamten im Einsatz war.

Einsatz der Brandermittler verzögert sich

Am Freitagvormittag begannen die Feuerwehrleute damit, mit Baggern die Brandruine auszuräumen und abzutragen, um Glutnester unter den noch stark rauchenden Trümmern abzulöschen. “Teile des Gebäudes müssen abgebrochen werden, weil sie einsturzgefährdet sind”, sagte Zimmermann. Diese Arbeiten werden voraussichtlich noch den ganzen Freitag dauern. Die Löscharbeiten verzögerten auch den Einsatz der Brandermittler des Landeskriminalamts für Vorarlberg. Die Brandstelle sei noch nicht gefahrlos zu betreten.

Video: Luftaufnahmen von der Brandruine

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(VOL.AT; APA)
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