Der Himmel für Racing-Fans: „Forza Horizon 5“ im Game-Test

Schöner, größer, besser: Selten hat ein Open-World-Racer so viel Spaß gemacht!

(PC, Xbox Series X|S) Einmal mehr toppt die „Forza Horizon“-Serie die hohen Erwartungen der Fans und hebt die qualitative Messlatte für die Genre-Konkurrenz deutlich an. Der fünfte Teil des Arcade-Rennspiels führt uns nach Mexiko, wo wir ein Festival aufbauen sollen. Das können wir – wie könnte es anders sein – am besten hinter dem Steuer.

Über 500 detailreiche Autos zum Freischalten, eine riesige facettenreiche Spielwelt mit insgesamt elf unterschiedlichen Biomen und spannende Herausforderung alle paar Meter: „Forza Horizon 5“ ist aktuell zweifellos der unangefochtene König der Arcade-Racer.

Bereits zu Beginn des Games bekommt man einen kleinen Vorgeschmack auf das, was kommt: Man düst mit dem Offroad-SUV über eine Vulkanlandschaft, mit dem Rallye-Car durch den Wald und mit dem Sportwagen durch Wüstendörfer. Die Landschaften sind dabei beeindruckend schön designt – vom größten Berg bis zum letzten Grashalm. Die unterschiedlichen Regionen gehen auf den über 100 Quadratkilometern fließend ineinander über. Darüber hinaus ändert sich das Szenario je nach Tages-/Nachtzeit bzw. Jahreszeit. Keine Frage, schöner hat Racing nie ausgesehen.

Aber nicht nur in der Präsentation punktet das Game: Die Steuerung ist eingängig, selbst für Fahranfänger, und bietet trotzdem genug Tiefgang. Jeder Wagen fühlt sich anders an, bietet Spielraum für fahrerische Perfektion. Die Schlitten dürfen in der Werkstatt nach Belieben angepasst werden.

Zusammengehalten wird das Ganze durch eine – für ein Rennspiel – überraschend packende Geschichte, die Teil 4 anschließt und für die wir wieder einen eigenen Charakter erstellen. Um weiterzukommen müssen selbstverständlich wieder Rennen gewonnen und Challenges absolviert werden. Praktisch die gesamte Map ist voll mit Icons zum Abgrasen – fast schon überwältigend viele. Die Missionen sind dafür aber höchst abwechslungsreich. Besonders die neuen „Expeditionen“ fallen positiv auf. Sie ähneln fast den Nebenquests in einem Rollenspiel und decken die Karte sukzessive auf. Zwischendrin gibt’s auch Erfahrungspunkte für praktisch jede Aktion bei der Fahrt, vom kleinen Drift bis zum großen Kakteen-Crash. Damit levelt man dann seine Skills - leider sind diese aber immer auf das aktuelle Fahrzeug beschränkt. Tuning-Optionen gibt’s selbstverständlich auch praktisch ohne Limit. Zum Drüberstreuen fährt man dann noch auf einer eigen Karte Multiplayer-Partien und bastelt sich im Editor EventLab gänzlich eigene Renn-Events.

Fazit

Als Rennspiel-Freund muss man bei „Forza Horizon 5“ zuschlagen. Das Game liefert großartige Action in wunderschöner Kulisse, der Umfang des Games ist schlichtweg gewaltig. Den nächsten Lockdown-Urlaub verbringt man also getrost auf den digitalen Straßen Mexikos – egal, wie lang er auch dauern mag.

(VOL.AT)

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