Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Café Fuerte spielt „Die Wand“

Vorlage für das Stück ist der Roman „Die Wand“ von Marlen Haushofer.
Vorlage für das Stück ist der Roman „Die Wand“ von Marlen Haushofer. ©Café Fuerte_LaurenzFeinig
 Im September sind mehrere Aufführungen in Hittisau und Umgebung geplant.
Café Fuerte

 

Hittisau. Eine Frau wird auf einem Wochenendausflug plötzlich durch eine unsichtbare Wand von der Außenwelt abgeschnitten. Völlig auf sich allein gestellt, wird sie mit der vollen Härte und Schönheit des Daseins konfrontiert. Café Fuerte bringt diesen verstörenden und wunderschönen Roman mit der Tänzerin Eve Ganneau und der Schauspielerin Kristine Walther auf eine winzige Holzbühne in weiter Natur. Vorlage ist der Roman „Die Wand“ von Marlen Haushofer.

Winzige Bühne

„Es gibt viele Lesearten dieses Romans. Man kann den Text als Bild einer Depression lesen, als feministische Gesellschaftskritik, als Natur-Roman, als Religionskritik, Science-Fiction und natürlich auch als Lockdown-Roman. Er lässt sich aber nie ganz einordnen, darum ist es ein großer Text“, sagt Tobias Fend, Co-Leiter von Café Fuerte. Bereits vor Corona hat sich das Ensemble mit dem Roman auseinandergesetzt. Jetzt wurde der Stoff auf die Bühne gebracht und die ist winzig, nämlich nur ein Meter auf ein Meter. „Wir wollten schauen, wie weit wir mit der räumlichen Begrenzung gehen können“, so Tobias Fend. Am 16., 18. und 18. September 2020 wird „Die Wand“ um 19.30 Uhr in Hittisau, Hinterbergalpen aufgeführt – Treffpunkt ist am Dorfplatz Hittisau.

Ebenfalls im September spielt Café Fuerte in Lingenau, an der Grenze zu Hittisau, das Stück „Das letzte Haus“. Die Produktion hatte letzten September in Bregenz Premiere und kommt jetzt in den Bregenzerwald. „Das letzte Haus“ ist eine Farce mit Musik über den Zusammenhang zwischen Paarbeziehung, Einfamilienhaus und Bodenverbrauch. Mit diesem Stück bespielt Café Fuerte Häuser mit einer langen Geschichte aus Nutzung, Leerstand und Umnutzung. Die Fassaden dieser Häuser werden dabei zur Bühne.

Ganzheitliches Theater

Café Fuerte entwickelt seit 2012 Site-Specific Theater zu aktuellen Themen an besonderen Orten in Vorarlberg und der Ostschweiz. Für jedes Stück wird der genau passende Spielort gesucht. Umgebung, Inszenierung und Text ergeben ein zwingendes, ortsbezogenes Gesamtkonzept. Café Fuerte ist ein grenzübergreifend tätiger Verein mit Sitz in Hittisau und

wird von Danielle Fend-Strahm und Tobias Fend geleitet. Infos und Termine findet man unter www.cafefuerte.at

 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Hittisau
  • Café Fuerte spielt „Die Wand“
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen