Tschetschenische Frauen demonstrieren gegen Abschiebung von Danial M. - © VOL.AT/Pascal Pletsch
Danial M., der sich momentan im Polizeianhaltezentrum Wien befindet, sollte – nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden ist – bereits letzte Woche abgeschoben werden. Nachdem es in Vorarlberg zu mehreren Protestkundegebungen gegen die Abschiebung gekommen war und sich Danial M. geweigert hatte, das Flugzeug zu betreten wurde die Abschiebung ausgesetzt. Eigentlich sollte laut Bezirkshauptmannschaft Bregenz nun der bereits im September gestellt Antrag auf humanitäres Bleiberecht abgewartet werden, doch befürchtet die Familie des Asylwerbers, dass er bereits kommenden Montag endgültig abgeschoben wird. Um nochmals gegen die Abschiebung zu protestieren, haben sich am Freitag rund 25 Frauen vor der Bezirkshauptmannschaft Bregenz eingefunden, um Solidarität mit der schwangeren Ehefrau von Danial M. zu bekunden.
Mit Transparenten warnen sie davor, dass Danial M. mit einer Abschiebung nach Moskau der Tod droht. Auch die Ehefrau von Danial M., die sich in der vergangenen Woche noch in Spitalsbehandlung befand, war am Freitag vor Ort um einen letzten verzweifelten Versuch zu unternehmen, die Abschiebung ihres Mannes noch zu verhindern. Die Demonstration, die bereits um 10 Uhr begonnen hatte, endete gegen 16:00 Uhr friedlich.
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