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Baden in der Alten Donau in Wien: Fakten, Gefahren, Do's and Don'ts

Die Alte Donau ist nicht umsonst bei Badenden höchst beliebt
Die Alte Donau ist nicht umsonst bei Badenden höchst beliebt ©APA
In starken Sommersaisonen frequentieren mehr als eine Million Badegäste die zahlreichen Badeplätze rund um die Alte Donau. VIENNA.at hat ein paar interessante Fakten zu Wasserqualität und -temperatur, Pflanzenmanagement, Gefahren und vielem mehr zusammengetragen.
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Die Alte Donau ist Sommer für Sommer das Eldorado der Abkühlung suchenden Wienerinnen und Wiener. Grund genug, einmal näher hinzusehen, was das wenige U-Bahn-Minuten vom Stadtzentrum entfernte Gewässer den Badenden alles zu bieten hat und wobei vielleicht Vorsicht geboten ist.

Baden in der Alten Donau: Spannende Fakten

Mathilde Urban von der MA 45 – Wiener Gewässer hat uns Informationen rund um die Alte Donau gegeben und einige drängende Fragen beantwortet. Hier die Infos zu sieben wichtigen Themenbereichen.

1. Was sind die meistbesuchten öffentlichen Badeplätze rund um die Alte Donau?

Das etwa acht Kilometer umfassende Natur- und Freizeitparadies Alte Donau hat zahlreiche Anlaufstellen, die sich besonderer Beliebtheit erfreuen. Das Strandbad Gänsehäufel verzeichnet regelmäßig die höchsten BesucherInnenzahlen. Das Dragonerhäufl ist die meistbesuchte Liegewiese an der Alten Donau. Sehr beliebt ist inzwischen auch die 2015 eröffnete Liegewiese ArbeiterInnenstrand. Prinzipiell sind die öffentlich zugänglichen kostenlosen Liegewiesen an der Alten Donau sehr populär – etwa die Lagerwiese Romaplatz, die Lagerwiese Rehlacke, das Kaiserwasser oder die Strombucht.

2. Wie sieht es mit der Wasserqualität der Alten Donau aus – ist es gefährlich, beim Baden Wasser zu schlucken?

Bei einer Sichttiefe von bis zu vier Metern erfreuen sich die Badegäste Jahr für Jahr am sauberen Wasser der Alten Donau. Vielfältige, aufeinander abgestimmte Maßnahmen sorgen dafür, dass die ausgezeichnete Wasserqualität erhalten bleibt. Es gab noch niemals ein Badeverbot in der Alten Donau.

In der Badesaison misst die Stadt Wien an sieben Stellen die Badewasserqualität und prüft das Gewässer etwa auf E. coli-Bakterien und Enterokokken. Die Ergebnisse sind seit Jahrzehnten ausgezeichnet: Die Qualität des Wassers an der Alten Donau ist mit jener der schönsten Badeseen Österreichs vergleichbar. Schlucken Kinder oder Erwachsene beim Baden Wasser, ist dies daher absolut unbedenklich. Aktuelle Messwerte finden Sie hier.

3. Stichwort Wassertemperatur der Alten Donau – ist das Gewässer eher warm oder sehr erfrischend?

Bei langanhaltenden Hitzeperioden kann das Wasser der Alten Donau sogar die 30 Grad erreichen. Die MA 45 – Wiener Gewässer misst die Wassertemperatur täglich und veröffentlicht sie in der Saison von Mai bis September auch auf ihrer Website. Heuer hatte die Alte Donau schon einmal knapp 27 Grad, derzeit hat sie 25 Grad. Sie erwärmt sich schnell und kühlt auch schnell wieder ab, da sie ein stehendes Gewässer ist.

Gefahren beim Baden in der Alten Donau

4. Was gibt es über die Wasserpflanzen in der Alten Donau zu wissen?

Nicht nur aus hygienischer, sondern auch aus ökologischer Sicht ist die Alte Donau ein hochwertiges Gewässer. Gezieltes Wasserpflanzenmanagement sorgt für klare Sicht. Die Unterwasserpflanzen, sogenannte aquatischen Makrophyten, gewährleisten die gute Wasserqualität in der Alten Donau. Sie binden als ökologischer Filter Nährstoffe und beugen somit einer Trübung vor. Der regelmäßige Einsatz von Mähbooten sorgt dafür, dass die Wasserpflanzen beim Schwimmen nicht stören und Boote nicht behindern.

5. Welche Gefahren drohen Badenden in der Alten Donau – gibt es etwa gefährliche Strömungen?

Da die Alte Donau ein stehendes Gewässer ist, das von Grundwasser gespeist wird, sind Gefahren wie Strömungen, die Kinder oder erwachsene Badegäste erfassen und mit sich forttragen könnten, absolut kein Thema.

6. In der Alten Donau gibt es natürlich auch Wasservögel. Droht Gefahr durch Schwäne und Co.?

Enten, Schwäne und Co. bevölkern in großer Zahl den Bereich um die Alte Donau. Die MA 45 – Wiener Gewässer gibt zu bedenken, dass für Badegäste prinzipiell Vorsicht vor Schwänen geboten ist, die ihre Jungen betreuen. Vorfälle, bei denen Badende von Schwänen verletzt wurden, sind der MA 45 – Wiener Gewässer jedoch unbekannt.

Der Appell an die Bevölkerung lautet, Schwäne und andere Wasservögel nicht zu füttern, wie es leider oftmals mit Getreide, Mais, altem Brot, Semmeln und sogar Resten vom letzten Mittagsessen geschieht. Dies ist falsch verstandene Tierliebe. Nahrungsmittel am Ufer oder im Wasser zu verteilen, schadet nicht nur den Tieren selbst, sondern hat auch große negative Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht des Gewässers.

Do’s & Don’ts: Was Badende beachten sollten

7. Do’s and Don’ts beim Schwimmen in der Alten Donau: Was sind die wichtigsten Regeln, die Badende beachten sollten?

  • Ein Ort ohne Bademeisterin oder Bademeister braucht ein waches Auge – auf Sicherheit zu achten hat beim Baden oberste Priorität.
  • Bitte auf Hygiene achten – vorhandene WC-Anlagen nutzen und sich nicht eincremen, unmittelbar bevor man ins Wasser springt.
  • Abfälle keineswegs liegen lassen, weder an Land noch im Wasser – es gibt überall ausreichend Mistkübel.
  • Rücksicht auf andere Gäste der Alten Donau nehmen – damit Badegäste, BootsfahrerInnen, Stand up PadlerInnen, RadfahrerInnen, FußgängerInnen und Co. friedlich gemeinsam das Angebot nutzen können.

>>Saison-Eröffnung 2017 an der Alten Donau in Wien

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