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Zumtobel legt Werk in Rumänien still: 180 Mitarbeiter betroffen

Dornbirn – Der börsenotierte Leuchtenkonzern Zumtobel Group legt mit Anfang Mai sein Werk im rumänischen Curtici still. Für die 180 betroffenen Mitarbeiter werde ein Sozialplan ausgearbeitet, teilte Andreas Ludwig, CEO der Zumtobel Group, am Mittwoch mit.

Das Produktionsvolumen aus Rumänien werde auf die übrigen europäischen Standorte übertragen. Als Grund nannte Ludwig die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise.

“Wir gehen auch für die nächsten Monate von einer weiterhin deutlichen Unterauslastung unserer Produktionskapazitäten aus”, erklärte Ludwig. Daher habe man sich zu dieser gezielten Produktionsverkleinerung entschieden. Von der Verlagerung, die innerhalb der kommenden sechs Wochen erfolgen soll, werden laut Ludwig vor allem das Stammwerk in Dornbirn und die Thorn-Fabrik im englischen Spennymoor profitieren. Auch das Leuchtenwerk in Landskrona (Schweden) werde einen kleinen Teil des Produktionsvolumens übernehmen.

“So bedauerlich die Stilllegung für unsere Mitarbeiter in Curtici ist, trägt sie doch zur Stabilisierung der Auslastung in unseren übrigen europäischen Leuchtenwerken bei”, so Ludwig. Die Auslastung des Thorn-Werks werde zudem durch Verlagerungen von Fremdlieferanten in das eigene Werk weiter verbessert. Durch das dadurch erhöhte Produktionsvolumen für den englischen Markt werde zudem das Währungsrisiko der Zumtobel Group verringert. Die Vertriebsaktivitäten in Osteuropa seien von der Werkstilllegung nicht betroffen. Man sehe nach wie vor gutes Wachstumspotenzial in den CEE-Ländern, betonte Ludwig.

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