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Verbesserung der Spitalsentlassungen

Dornbirn - Die VGKK will das Spitalsentlassungs-Management verbessern. Damit sollen unter anderem die Patientenwiederaufnahmen verringert und Spitalstage vermieden werden.

Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK) will das Spitalentlassungs-Management verbessern. „Nicht jeder aus dem Spital heimkehrende Patient braucht die gleichen Leistungen“, sagte VGKK-Obmann Manfred Brunner am Mittwoch in einer Aussendung. Die Entlassung des Patienten aus dem Krankenhaus solle daher in Teilprozesse gegliedert werden, jedem Teilprozess werde dann eine dafür verantwortliche Person zugewiesen, so Brunner.

Als “Übernahme-Koordinatoren“ ausgebildete VGKK-Mitarbeiter sollen das Projekt gemeinsam mit einem geeigneten Krankenhaus entwickeln und umsetzen. Die Initiative diene der Sicherung des Behandlungserfolgs, der Reduktion von Patientenwiederaufnahmen und vermeide Spitaltage, betonte Brunner. Der Start ist für Herbst 2007 geplant, bis Ende 2008 soll das Entlassungs-Management-Projekt abgeschlossen sein. Der finanzielle Rahmen beträgt laut Brunner pro Jahr und Bezirk rund 50.000 Euro.

„Auf diese Weise können wir jedem Patienten individuell jene Leistungen angedeihen lassen, die er braucht“, betonte der VGKK-Obmann. Eine Seniorin mit Schenkelhalsbruch bedürfe einer umfassenderen Leistungen als ein junger Sportler mit gebrochenem Schienbein, verdeutlichte Brunner. Künftig dürfe es nicht mehr vorkommen, dass am Wochenende ein aus dem Krankenhaus entlassener Patient beim Notdienst auftauche, dem die Krankengeschichte nicht vorliege und der den Kranken dann nicht optimal versorgen könne, so Brunner.

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