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Tempo 140: ÖAMTC warnt vor längerem Bremsweg

Damit mit Auffahrunfälle vermeidet: Abstand lassen!
Damit mit Auffahrunfälle vermeidet: Abstand lassen! ©pixabay.com
Wer auf der Westautobahn in Zukunft Tempo 140 fährt, sollte mehr Abstand zum Vordermann halten. Der Bremsweg erhöht sich nämlich um mindestens 13 Meter.
Vier Minuten Zeitersparnis
Tempo 140 ab August

Auf den zwei Teststrecken für Tempo 140 wird man aufgrund der Messtoleranzen theoretisch auch mit höheren Geschwindigkeiten ohne Strafe davonkommen. Das sollte man schon aus Gründen der Verkehrssicherheit besser unterlassen. Der Anhalteweg nimmt nämlich laut ÖAMTC-Berechnung bereits von 130 auf 140 km/h auf trockener Strecke von 101,3 auf 114,5 Meter zu. Bei Regen sind es 129,3 bzw. 146,9 Meter.

In Oberösterreich wird ab 159 km/h geblitzt

Bei Tempo 159, erst hier schießen die oberösterreichischen Radargeräte ein Foto, benötigt ein Autofahrer theoretisch 141,70 Meter, um seinen Wagen bei trockener Fahrbahn zu stoppen. In Niederösterreich “blitzt” es spätestens bei 147 km/h, was einen Anhalteweg von 124,20 Metern entspricht.

Ob die erhöhte Geschwindigkeitsbegrenzung zu mehr Unfällen führt, muss noch herausgefunden werden.
Ob die erhöhte Geschwindigkeitsbegrenzung zu mehr Unfällen führt, muss noch herausgefunden werden. ©APA

Reaktionszeit von einer Sekunde

Der Anhalteweg setzt sich laut ÖAMTC-Techniker David Nose aus dem Reaktions- und dem Bremsweg zusammen. Die Reaktionszeit ist ein wesentlicher Faktor und kann von einer halben bis zu zwei Sekunden reichen. Für Berechnungen geht man von einer Sekunde aus, die vergeht, bis der Fahrer die Bremse betätigt. In dieser Zeit hat man bei 130 km/h 36,11 Meter, bei 140 km/h 38,89 und bei Tempo 159 sogar 44,17 Meter zurückgelegt.

Kaum Zeitersparnis

Der mit 44,6 Kilometer längste Abschnitt (Oed bis nach der Melkbrücke in Fahrtrichtung Wien) lässt sich mit der höheren Geschwindigkeit um 88 Sekunden schneller bewältigen. In der Gegenrichtung sind es auf den 44 Kilometern 87 Sekunden.

Den kleinsten Zeitvorteil bringt mit 28,4 Sekunden die kürzeste Teststrecke von Sattledt bis zu den Überkopfanzeigern für den Großraum Linz in Fahrtrichtung Wien: Statt rund 397 benötigt man für die 14,35 Kilometer nur 369 Sekunden. Die Gegenrichtung ist mit 16,45 Kilometern etwas länger, was die Zeitersparnis auf nicht ganz 33 Sekunden vergrößert.

(APA/red)

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