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Serie von Bankanschlussdelikten geklärt

&copy APA Symbolfoto
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In Wien sind im vergangenen Jahr 500 bis 600 Bankkunden bei Geldbehebungen von Kriminellen beobachtet und anschließend bestohlen oder überfallen worden - zwei Frauen in Haft.

Die Kriminaldirektion 1 (KD 1) hat jüngst eine Serie solcher Bankanschlussdelikte geklärt. Zwei Frauen sitzen in Haft, nach drei Komplizen wird gefahndet. Die Männer sollen sich nach Deutschland abgesetzt haben.

Zwei Raubüberfälle und 13 Diebstähle

Die 23-jährige Georgeta A. wurde im September 2004 festgenommen, die 18-jährige Madalina F. Mitte Dezember. Beide Frauen befinden sich seither in U-Haft. Sie sollen mit drei Komplizen – dem Schwager (48) der Älteren sowie zwei weiteren Rumänen (37 und 28) – zwei Raubüberfälle und 13 Diebstähle auf Senioren begangen haben, die sie zuvor beim Geldabheben beobachtet hatten. Weil die Ermittler zunächst noch nach den Männern suchten, wurde der Fall erst jetzt bekannt gegeben, nachdem klar war, dass das Trio im Jänner oder Februar Österreich verlassen haben muss.

Brutaler Überfall auf 80-Jährigen

Besonders folgenreich war der Überfall auf einen 80-jährigen ehemaligen Universitätsprofessor, den die Verdächtigen in einem Bankfoyer beobachtet hatten und in dessen Brieftasche sie 100.000 Euro vermuteten. Sie hatten sich allerdings „verschaut“, tatsächlich hatte das Opfer 5.000 Euro behoben. Die Bande folgte ihm bis nach Hause. Der alte Mann wurde im Stiegenhaus von hinten niedergeschlagen. Er trug nicht nur schwere Verletzungen davon, sondern leidet laut Polizei bis heute psychisch an den Folgen.

Insgesamt 14.000 Euro Beute

Einige Wochen zuvor sollen die gleichen Täter eine ältere Frau beraubt haben. In den anderen Fällen wird ihnen Diebstahl zur Last gelegt: Ein Bandenmitglied lenkte die Opfer ab, ein anderes brachte die Börsen oder Geldkuverts an sich. 14.000 Euro sollen die Verdächtigen bei den 15 festgestellten Delikten erbeutet haben.

Anzahl der Delikte könnte weit höher sein

Die tatsächliche Anzahl an Straftaten könnte weit höher liegen:
Eine der Frauen hat laut Polizei gestanden, dass die Bande seit Jänner 2004 praktisch jeden Tag „unterwegs“ gewesen sei, um in Banken im ganzen Stadtgebiet Opfer auszuspionieren. Hinweise nimmt die KD 1 unter der Wiener Telefonnummer (01) 31310 / 33-630 (Gruppe Borlak) entgegen.

Polizei ist drei weiteren Banden auf der Spur

Derzeit sind die Ermittler in Wien drei weiteren Banden auf der Spur, die vorzugsweise ältere oder offensichtlich gehbehinderte Menschen nach Bankbesuchen bestehlen oder berauben. Die Gruppierungen stammten meist aus Rumänien, aber auch aus Chile, und jüngst seien Täter aus den Staaten des ehemaligen Jugoslawien festgestellt worden, erläuterte ein Kriminalist.

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