Schutzdamm gegen Steinschlag in Levis

(l.) Bauleiter Elmar PLankensteiner mit Uwe Bächle, dem Leiter des Bauhof der Stadt Feldkirch vor dem 20 Tonnen schweren Gesteinsbrocken
(l.) Bauleiter Elmar PLankensteiner mit Uwe Bächle, dem Leiter des Bauhof der Stadt Feldkirch vor dem 20 Tonnen schweren Gesteinsbrocken ©Manfred Bauer
  Steinschlaggefahr für die Anrainer Amberggasse wird durch einen 200 langen Schutzwall gebannt. Feldkirch. (sm) Nur einen Kracher registrierten die Anrainer des Tilliswaldes beim Schloss Amberg im Februar 2011.
Steinschlag in Levis

Erst im Frühjahr nach der Schneeschmelze wurde zum Schrecken aller die Ursache des „Krachers“ erkannt. „Ein rund zehn Kubikmeter rund 20 Tonnen schwerer Schrattenkalkstein hatte sich aus der Känzelewand gelöst und war Gott sei Dank rund 80 Meter vor dem unterhalb liegenden Haus an der Amberggasse im Wald ‚stecken‘ geblieben“, berichtet Elmar Plankensteiner der Bauleiter von der Wildbach- und Lawinen Verbauung. Deutlich erkennbar ist die Abbruchstelle in der Känzelewand, rund 150 Meter oberhalb jenes Ortes wo der Felsbrocken liegen geblieben ist.

Schnell reagiert

Nach bekannt werden des Felssturzes und Begutachtung durch den Landesgeologen Walter Bauer, wurden Pläne zur Absicherung der Anrainer der Amberggasse ausgearbeitet. Jetzt, nur ein Jahr später laufen die Arbeiten zum Bau eines 200 Meter langen rund drei Meter hohen Schutzwalls auf Hochtouren. Vor diesem verläuft künftig der bestehende Wanderweg, dahinter wird die Forststraße neu angelegt. Ein sichtlich erleichterter Uwe Bächle, der Leiter des Bauhofes der Stadt Feldkirch und damit Verantwortlicher für die Sicherung der Gemeindestraßen und –wege: „Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen der Stadt sowie der Lawinen- und Wildbachverbauung, der Agrargemeinschaft der Altgemeinde Altenstadt, den Waldbesitzern und den Anrainern konnte mit dem Bau des Schutzdammes praktisch in Rekordzeit begonnen werden. In rund zweieinhalb Monaten soll der Schutzdamm stehen und damit die Sicherheit der Anrainer wieder gewährleistet sein.“

320.000 Euro

Der Schutzdamm wird so angelegt, dass zuerst der Hang abgegraben und anschließend Material in einer Höhe von drei Meter aufgeschüttet wird. Die Rückseite wird mit einer Grobsteinschlichtung im Neigungsverhältnis 3:1 zum sogenannten Auffangbecken ausgelegt, sodass weiteres Geröll und größere Steine problemlos aufgefangen werden können. Die Baukosten betragen rund 320.000 Euro wovon der Bund 60 Prozent, das Land und die Stadt Feldkirch jeweils 20 Prozent übernehmen.

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