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Salzburger Adventsingen 2008 würdigt Welthit "Stille Nacht"

Das Salzburger Adventsingen steht 2008 ganz im Zeichen des berühmten Weihnachtsliedes "Stille Nacht! Heilige Nacht!". Beinahe alle Vorstellungen sind ausverkauft, Restkarten gibt es nur noch für den 5. Dezember, so der Leiter, Hans Köhl, am Mittwoch bei einem Pressegespräch.  | 

Komponist Klemens Vereno und Textautor sowie Regisseur Charly Rabanser lieferten mit dem Werk 2008 eine völlig neue Inszenierung rund um die Weihnachtsgeschichte. “Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil’gen Nacht” lautet der Titel des diesjährigen Adventsingens im Großen Festspielhaus. Vereno und Rabanser haben das berühmte Weihnachtslied für 2008 als zentrales Thema gewählt. Die Handlung und das Bühnenbild von Dietmar Solt wurden dementsprechend nach Oberndorf in das Jahr 1818 verlegt – dem Jahr in dem Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr “Stille Nacht! Heilige Nacht” am Heiligabend in der Oberndorfer Kirche St. Nikolaus uraufführten.

Zu Beginn spielen drei Oberndorfer Kinder an einem kalten Wintertag an der Salzach, als plötzlich eines davon in den reißenden Fluß fällt. Der Bub treibt sofort ab und die Handlung nimmt ihren Lauf. Neu in diesem Jahr sind nicht nur zehn neue Schauspielszenen, sondern auch elf neue musikalische Kompositionen, die den volksmusikalischen Liedern und Weisen viel Platz einräumen. Neubesetzungen sind Simone Vierlinger als Engel, die erst 16-jährige Magdalena Hinz als Zweitbesetzung der Maria, sowie zwei neue Vokalensembles, der Flachgauer Dreiklang und der Männer Viergsang. Im Orchester sitzen dieses Jahr neu auf Wunsch von Komponist Vereno zwei Waldhorn-Bläser und ein Klarinettist.

Dirigent Herbert Böck hat in den Jahren seines Engagements für das Salzburger Adventsingen den Klangkörper und hier vor allem den Salzburger Volksliedchor zu Höchstleistungen angespornt. Es sei schwierig, eine besondere Auswahl der Stimmen von Mozarteum-Studenten zu treffen, sagte Böck.  ”Es ist sehr schwer Leute zu finden, die sehr gut singen, aber keine Opernsänger sind”.

Charly Rabanser will seine Inszenierung des adventlichen Spiels mit der Gegenwart verknüpfen und mit diesen “Klammern” dem Publikum etwas mitgeben. “Die Leute sollen lernen Menschen zu werden, nicht nur für zwei Stunden”, so Rabanser. Die Veranstalter des Salzburger Adventsingens wollen nicht nur inhaltlich Nächstenliebe vermitteln, sondern auch selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Für die Vorpremiere am Donnerstag, 27. November, hat das Salzburger Heimatwerk demnach zahlreiche Karten für sozial Benachteiligte reserviert und an karitative Einrichtungen vergeben.

Bis Weihnachten sind bereits nahezu alle Vorstellungen ausverkauft, Restkarten gibt es noch für den 5. Dezember. Um das laute Husten atemwegs-erkrankter Zuschauer zu dämpfen, will das Adventsingen wie 2007 auch heuer wieder Gratis-Hustenzuckerl verteilen.

Mehr Informationen zum Salzburger Adventsingen gibt es unter www.salzburgeradventsingen.at.

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