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Raubüberfall in Alberschwende: So brutal gingen die Täter vor

Der Landwirt wurde bei dem Überfall schwer verletzt.
Der Landwirt wurde bei dem Überfall schwer verletzt. ©VOL.AT/Rauch
Rumänische Bettler zum Teil geständig, Ermittlungen abgeschlossen, Anklage erhoben, brutale Details gelangen ans Licht.
Raubüberfall in Alberschwende
Drei Männer angeklagt
Raub in Alberschwende aufgeklärt

Von Christiane Eckert / VOL.AT

„Es handelt sich leider um einen ganz besonders brutalen Raub. Das Opfer und seine Familienangehörigen sind sehr froh darüber, dass die Täter so rasch von der Polizei gefasst werden konnten“, kann Opferanwalt Stefan Denifl dem Abschluss der Ermittlungen nur einen positiven Aspekt abgewinnen. Der damals 66-jährige Wälder war Anfang Dezember in seinem Bauernhaus im Schlaf von zwei Rumänen überfallen und brutal zusammengeschlagen worden. Der 26-jährige scheint zum schweren Raub größtenteils geständig, räumt brutale Schläge und sogar allenfalls Tritte ins Gesicht des Opfers ein. Der 33-Jährige Komplize hingegen beschönigt seinen Beitrag bislang.

Opferanwalt Stefan Denifl.
Opferanwalt Stefan Denifl.

Notversorgung und Mitleid

Die beiden Männer gehören so wie der Dritte im Bunde, der als Chauffeur fungierte, dem Bettlermilieu an. Der 33-Jährige behauptete bislang, dass er, als er ins Haus dazu kam, das Opfer notversorgt und ihm aus Mitleid die Fesseln abgenommen hätte, nachdem sein Kollege den 66-jährigen so brutal zusammengeschlagen hatte. Das Opfer sagte jedoch was anderes aus. Im Prozess wird man sehen, wem man glaubt. Anklage wurde erhoben, kommt kein Einspruch dagegen, kann als nächstes ein Prozesstermin ins Auge gefasst werden.

Brutale Gesichtsbrüche

Das gerichtsmedizinische Gutachten bestätigt mindestens fünf erhebliche stumpfmechanische Gewalteinwirkungen, komplexe Trümmerbrüche diverser Gesichtsknochen. Zudem, so der Mediziner, bestand wegen des möglichen Einatmens von Blut ein hohes Erstickungsrisiko. Auch eine Luftembolie wäre leicht möglich gewesen. Der Mann leidet immer noch an den Eindrücken jener Nacht. Schläge, Knebelversuche, Angst, immer wieder Bewusstlosigkeit durch die Gehirnerschütterung. In sein Haus will er jedenfalls nicht mehr zurück. Zu tief sitzt der Schrecken der Nacht des dritten Dezembers.

 

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