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Pramstaller-Lebenswerk übergeben

Bettina Egger-Jäger, Roland Jörg, Atessa Sonntag, Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Hanno Platzgummer und Mag. Ulrike Pramstaller (v. l.) bei der festlichen Übergabe.
Bettina Egger-Jäger, Roland Jörg, Atessa Sonntag, Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Hanno Platzgummer und Mag. Ulrike Pramstaller (v. l.) bei der festlichen Übergabe. ©Stadt Dornbirn
Feierliche Übergabe des Künstler-Nachlasses an die Stadt Dornbirn.

Dornbirn. Kürzlich übergab Ulrike Pramstaller den umfassenden Nachlass von Künstler Armin Pramstaller an die Stadt Dornbirn. Bürgermeisterin Andrea Kaufmann und Hanno Platzgummer vom Stadtmuseum bedankten sich bei der Witwe Pramstaller im Rahmen einer feierlichen Übergabe für die äußerst großzügige Kunstspende. Der weit über die Grenzen Vorarlbergs bekannte Künstler verstarb am 6. Mai 2002. Sein Markenzeichen waren seine unverkennbaren Radierungen.

Armin Fridolin Franz Pramstaller wurde am 8. Juni 1938 in Dornbirn geboren. Er maturierte im Jahr 1959. Im Anschluss studierte er bis 1965 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei den Professoren Martin und Melcher. Seinen Lebensunterhalt verdiente er bis zu seiner Pensionierung 1985 als Lehrer an Gymnasien in Feldkirch und Dornbirn. Pramstaller widmete sich fast ausschließlich der Radierung und den Landschaftsdarstellungen, insbesondere der Landschaft Vorarlbergs – mit denen er weit über Vorarlberg hinaus bekannt wurde. Pramstallers Bilder sind unverkennbar aufgrund des dominierenden Liniengefüges. Der Künstler nahm häufig an Ausstellungen teil, gab zahlreiche Einzelausstellungen und gewann viele Preise. Werke befinden sich in der Bibliothèque Nationale in Paris, in der Albertina in Wien, im Rupertinum in Salzburg, im Ferdinandeum in Innsbruck, im Landesmuseum in Bregenz sowie in Privatbesitz.

Der Nachlass

Dornbirn ehrte ihn bereits 2006 mit der Armin-Pramstaller-Straße. Der Nachlass wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit von Atessa Sonntag im Stadtmuseum aufgearbeitet und digitalisiert. „Ich bedanke mich im Namen der Stadt herzlich bei Ulrike Pramstaller für das wertvolle Kunstvermächtnis und das entgegengebrachte Vertrauen. Pramstaller war einer der großen Söhne Vorarlbergs und wir sind sehr dankbar für die Überlassung des Nachlasses“, so Kaufmann.

Insgesamt umfasst der Nachlass rund 2000 inventarisierte Stücke. Unter anderem 400 Radierungen, 141 Skizzen, 390 Druckplatten, 858 Fotografien, Werkzeuge, Ausstellungsplakate Skizzen und persönliche Dokumente. Eine Ausstellung über sein Leben und seine Kunst ist in Planung.

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