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Markt der Kulturen

"Däta muas ins Schwobaland, wil mir sind arme Lüt", sang der Chor - und alle sangen mit.
"Däta muas ins Schwobaland, wil mir sind arme Lüt", sang der Chor - und alle sangen mit. ©Pezold
Lustenau. Am Samstag wurde auf dem Blauen Platz nicht über Integration gesprochen, sie wurde gelebt. Verschiedenste Kulturkreise stellten sich vor und präsentierten ihre Lebensart. Seite an Seite boten die Standbetreiber ihre Waren feil, ungeachtet der Nationalität.
Multikulturelles Meeting auf dem Blauen Platz

 Multikulturelle Düfte

 Käsfladenduft wechselte sich ab mit orientalischen Gewürzen, die in die Nase stiegen, türkische Spezialitäten gab es neben Steirischen Würstl und Kärntner Speck. Essen, Singen und Tanzen war angesagt. Wie bestellt, war auch genau der richtige Ehrengast greifbar. Sebastian Kurz, der für die Einweihung es islamischen Friedhofs ins Ländle gereist war, besuchte den Markt. Bürgermeister Kurt Fischer hatte allen Grund, stolz auf seine „internationalen“ Lustenauer zu sein und führte den Gast über den Markt, um das eine oder andere Schmankerl zu kosten.

 Musik und Spaß für alle

 Elke Riedmann alias Frau Heimpel machte ihre kabarettistischen Faxen und die heimat.shuttle-band unter Leitung von Ulrich Gabriel hatte Lieder mitgebracht, die jeder mitsingen konnte. Gabriel sang vor und die Besucher des Markts bildeten einen großen Chor. Kinderschminken, Würstl essen, exotische Spezialitäten probieren und den Vorführungen auf der Bühne zusehen – die Marktbesucher hatten einen abwechslungsreichen Samstag. Die Organisation Familienbildung und Integration, die Kultur- und Marketingabteilungen der Gemeinde Lustenau hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, um ihren Bürgern ein kulturelles Highlight zu bieten.

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