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Manfred Kuster, fast schon eine Gisinger Legende

".. der schönste Beruf denn es gibt, meine Liebe gehört dem „Bacha“, Manfred Kuster, Bäckermeister
".. der schönste Beruf denn es gibt, meine Liebe gehört dem „Bacha“, Manfred Kuster, Bäckermeister ©Manfred Bauer

Feldkirch – Bäckermeister Manfred Kuster betreibt seit 16 Jahren die Bäckerei Montfort in Gisingen, mit Filialen in fast allen Stadtteilen. Sein Bestreben ist, mit absoluter Spitzenqualität Brot, Kleingebäck, Kecksle, Birabrot, Pralinen, usw. zu kreieren und herzustellen. Außerdem ist er unter vielem anderem seit Jahren, Obmann der Wirtschaftsgemeinschaft Gisingen (WIGI).

War der Beruf des Bäckermeisters immer schon ihr Traumberuf?

Manfred Kuster. Ja, seit frühester Jugend war der Bäckerberuf mein Ziel und so begann ich bereits mit zehn Jahren beim Bäckermeister Karl Tiefenthaler hier in Gisingen zu schnuppern. Nach der Bäckerlehre in der Bäckerei Tiefenthaler und der Konditorlehre in der Konditorei Montibeller war ich in der Schweiz, in Lech, in Vaduz, Warth, usw. Anschließend machte ich dann den Konditormeister.

Was „treibt“ Sie, diesen Beruf als absolute Berufung auszuüben?

Manfred Kuster. Es ist für mich der schönste Beruf den es gibt, meine Liebe gehört dem „Bacha“. In kaum einem Beruf kann man täglich den Werdegang vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt, in meinem Fall Brot bzw. Kleingebäck erleben, riechen, schmecken und kreativ sein.

Wo liegt der Schwerpunkt in ihrem Hauptgeschäft und den zahlreichen Filialen, warum Filialen?

Manfred Kuster. 1996 habe ich von Karl Tiefenthaler die Bäckerei übernommen die Bäckerei bestand aus 100 Prozent Wiederverkauf (SPAR, ADEG, usw.). Der Preisdruck welche durch den Wettbewerb bzw. die „Teiglinge“ entstanden ist, hat alleine im Raum Vorarlberg rund ca. 40 Kleinbäckereien die Existenz genommen. Mit dem Aufbau meines Filialnetzes stütze ich einerseits die Nahversorgung und andererseits habe ich mir ein zweites Standbein geschaffen. Heute haben wir ca. 70 Prozent Direktverkauf über die Filialen und 30 Prozent Wiederverkauf.

Die Ausbildung von Lehrlingen liegt Ihnen sehr am Herzen, ist dies heute überhaupt noch Sinnvoll?

Manfred Kuster. Die Lehrlingsausbildung ist mir wirklich ein Herzensanliegen, dass ich dabei auf dem richtigen Weg bin, zeigen die hervorragenden Leistungen meiner Lehrlinge bei den Landesmeisterschaften. Den Großteil der Mitarbeiter habe ich selbst ausgebildet und das macht ein Team welches gemeinsam durch dick und dünn geht!

Sie treten sehr oft als namhafter Sponsor für verschiedenste Vereine in der Öffentlichkeit auf, sind Sie ein Sozialer Mensch?

Manfred Kuster. Die Kinder und Jugendlichen bedeuten mir sehr viel. So fördern wir im Rahmen unserer Möglichkeiten die Veranstaltungen der Vereine (Milchsüppler, Sportler, usw.), bzw. initiieren auch Veranstaltungen wie den Kinderfaschingsumzug der heuer zum zehnten Mal stattfand.

Was veranlasste Sie Obmann der WIGE zu werden?

Manfred Kuster. Die Mitglieder der WIGE sind ein tolles Team welches seit elf Jahren zusammen arbeitet, um hier im Dorf „epas zum Vorwärtsbringa“ und nicht einfach dazusitzen und zu jammern. Alle, auch die Kirche zieht mit uns an einem Strick und so konnten wir viel in Gisingen bewegen, die Eigenverantwortung zu fördern und zu pflegen!

Wie bringen sie Berufsleben und Familienleben unter „einen Hut“?

Manfred Kuster. Es ist mir möglich aus meiner Beziehung viel Kraft zu schöpfen, ich liebe die Natur und vor allem meinen Beruf.

Manfred Kuster, Konditormeister und Bäcker
Geburtsort: 1955 in Feldkirch
Familienstand: in Partnerschaft mit Freundin Silvia, eine Tochter Isabelle Sophie
Ausbildung: VS, Lehre, Tiefenthaler und Montibeller Frastanz, Meisterprüfung, Konzessionsprüfung, Wettbewerbe
Hobbys: Beruf, Wandern, Essen und Trinken, Lesen, Musik, Konzertbesuche
Wahlspruch: „Mach jeden Tag einen Menschen glücklich und Vergiss Dich selbst nicht!“

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