Lustenau fährt auf elektrisch ab

Übergabe des Citroen C-Cero bei Citroen Leitner : Bürgermeister Kurt Fischer, Bauamtsleiter Dominik Wäger und Verkehrsreferent Dietmar Haller übernehmen das Elektro-Dienstfahrzeug der Marktgemeinde Lustenau von Christian Gotsmy (2. vre).
Übergabe des Citroen C-Cero bei Citroen Leitner : Bürgermeister Kurt Fischer, Bauamtsleiter Dominik Wäger und Verkehrsreferent Dietmar Haller übernehmen das Elektro-Dienstfahrzeug der Marktgemeinde Lustenau von Christian Gotsmy (2. vre). ©Privat

Lustenau. Der C-Cero, die Elektroausgabe eines Großserien-Kleinwagens von Citroen, hat beim Lustenauer Rathaus seinen Platz an der Säule gefunden. Elektroautos gelten als Hoffnungsträger für umweltfreundliche Mobilität.

Mit der Lizenz zum Stromen
Der nahezu emissionsfreie Viersitzer wird in Zukunft im Dienst der Marktgemeinde Lustenau stehen und öfter fahren. “Wir wollen alltagstaugliche Alternativen zum Benziner aufzeigen und sie auf ihre Praxistauglichkeit testen”, betont Bürgermeister Dr. Kurt Fischer und weist auf ein österreichweites Pilotprojekt hin, nach dem Vorarlberg Modellregion für emissionsarme Mobilität ist. Der C-Cero ist folglich zwar still, aber nicht heimlich auf Österreichs Straßen unterwegs. Vorarlbergweit wurden über das Elektromobilitätsprojekt “Vlotte” 116 Elektrofahrzeuge der Hersteller Think, Mazda, Fiat, Mitsubishi, Peugeot und Citroen angemeldet. In den letzten drei Monaten hat sich laut VKW die “Vlotte” verdreifacht. In Lustenau verkehren derzeit vier “Vlotte” Autos. Stromstellen gibt es beim Rathaus und Spar Rheincenter, eine dritte ist bei der Raiffeisenbank nach deren Umbau geplant.

E-Volution unter der Motorhaube
Elektroautos sind nach dem jetzigen Stand der Technik nicht unumstritten: Zu teuer (Anm: Der Citroen C-Cero kostet in Österreich 34.460 Euro), zu lange Ladezeiten, zu wenig Reichweite argumentieren altgediente PS-Ritter. Dafür verkehren die Stromer fast absolut emissionsfrei und merkbar geräuschärmer als vergleichbare Benziner. Umweltorganisationen wiederum kritisieren den Strommix, der derzeit nur zu 19 % als Ökostrom aus der europäischen Steckdose fließt. Im Ländle liefern die Stromstellen für E-Autos 100 % grünen Strom aus Photovoltaikanlagen. Die Marktgemeinde Lustenau bezieht seit 2008 Vorarlberger Ökostrom für ihre Anlagen.

Volle Ladung in sechs Stunden
Das E-Auto voll laden kann man entweder gratis an einer der 65 grünen Tanksäulen im Land oder an jeder Haushaltssteckdose. Zwischen sechs bis sieben Stunden dauert es an der normalen Steckdose, bis leere Akkus wieder voll sind. 80 % sind bereits nach einer Stunde geladen. Mit 125 Ampere und 400 Volt – das können Schnellladestationen, die es in Vorarlberg noch nicht gibt – dauert die Vollladung eine halbe Stunde.

Quelle: Presseaussendung Marktgemeinde Lustenau

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