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Klostervater mit Leib und Seele

Heinz Seeburger mit Vikar Pater Johannes im Kreuzgang des Franziskanerklosters
Heinz Seeburger mit Vikar Pater Johannes im Kreuzgang des Franziskanerklosters ©OS
Klostervater Heinz Seeburger erhielt "Sylvester-Orden"

Heinz Seeburger mit dem “Sylvester-Orden” des Papstes ausgezeichnet

Seit beinahe einem halben Jahrhundert ist Heinz Seeburger in verschiedenen pfarrlichen Gremien aktiv. Es begann in den frühen 60er Jahren, als er vom damaligen Kooperator Roland Häfele zur Mitarbeit motiviert wurde. “Roland war mein großer Mentor”, erinnert er sich an diesen charismatischen Geistlichen. Als Jugendvertreter im damaligen Pfarrlaienrat wurde er nach Installierung der Pfarrgemeinderäte in diesen Ausschuss gewählt.
Pfarrgemeinderat
Der Impuls zu noch stärkerem Engagement in kirchlichen Dingen kam Mitte der 80er Jahre durch Pfarrer Ferdinand Hiller, der die Pfarre Heilig Kreuz übernahm und für eine Neubelebung in organisatorischer wie spiritueller Hinsicht sorgte. Zahlreiche neue pfarrliche Gruppen wurden installiert. Heinz Seeburger übernahm den Vorsitz im PGR und wurde in dieser Funktion zweimal wiedergewählt. Die Spuren seiner Amtszeit sind noch heute sichtbar, etwa in den seit 1992 von Laien gestalteten Totenwachen oder auch in der Lichtinstallation in der Heilig-Kreuz-Kirche.
Pfarrer Hiller begann sich Anfang der 90er Jahre um die Wiederbelebung des Kapuzinerklosters zu bemühen und bat Heinz Seeburger, den Vorsitz im Renovierungs- und Bauausschuss zu übernehmen. Mit dem Einzug polnischer Franziskanerpatres kehrte tatsächlich neues Leben in den Klostermauern ein. Auf ihren Wunsch setzte Heinz Seeburger die Tradition des Kapuzinervaters fort.
Klostervater
In der Funktion des Klostervaters vertritt er nunmehr seit fast 20 Jahren das Kloster nach außen, koordiniert Gespräche mit Land, Stadt und Diözese und kümmert sich vor allem um den Erhalt des Hauses. “Wir geben allerdings nur Gelder aus, die wir durch Sammlungen oder über den Freundeskreis bekommen”, zeigt er sich bei baulichen Projekten sehr zurückhaltend. Auch für im Kloster durchgeführte Veranstaltungen ist Heinz Seeburger zuständig, etwa Adventbesinnung und Fastenmessen sowie das alljährliche Klosterfest, und natürlich arbeitet er auch beim Klostermarkt intensiv mit. “Die Arbeit mit den Patres ist für mich eine äußerst erfüllende Aufgabe, weil man sehr viel zurückbekommt”, erklärt Seeburger die Bedeutung, die diese Tätigkeit im Kloster für ihn hat.
Die päpstliche Auszeichnung erhielt Heinz Seeburger aber auch für sein Mitwirken in der Krisenintervention/ Notfallseelsorge (KIT). Hier unterstützt er Menschen, die mit unerwarteten Todesfällen konfrontiert werden. Oft reiche es “einfach da zu sein für die Angehörigen”, umschreibt er diese Tätigkeit.

Zur Person:
HEINZ SEEBURGER
Geboren: 30. November 1942, Bludenz
Verheiratet mit Hildegard, drei erwachsene Kinder
Beruf: Pensionist (früher Angestellter Fa. Getzner)
Laufbahn: 30 Jahre (bis 2002) im Pfarrgemeinderat, dabei in drei Perioden Vorsitzender; Vorsitzender des Renovierungs- und Bauausschusses des Kapuziner-/Franziskanerklosters; seit 1991 Klostervater; seit 1992 Gestalter von Totenwachen; seit 2000 Mitarbeit in der Krisenintervention/Notfallseelsorge (KIT).

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