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Keine Gefahr mehr beim Tschutterplatz

Stadtrat Rauth erklomm ebenfalls das Gitter - die Gefahr ist jetzt gebannt.
Stadtrat Rauth erklomm ebenfalls das Gitter - die Gefahr ist jetzt gebannt. ©Franz Steiner

BREGENZ. Schnell reagiert haben die zuständigen Politiker auf den Artikel in der VN-Heimat Bregenz über die gefährlichen Zustände, die für Kinder beim “Tschutterplatz” in der Stadionstraße herrschen. Da immer wieder Bälle in den Fangnetzen oberhalb der Umzäunung hängen blieben, mussten die Kinder die Gitterstäbe hochklettern, um den Ball herunter zu holen. Auf dem Zaun aber ragten Eisenstäbe einige Zentimeter hervor. Der elfjähriger Lukas rutschte bei so einer Aktion in dem engen Stahlgitter mit einem Fuß aus und spießte sich den linken Oberarm regelrecht auf.

Lukas hatte Glück: Der Oberarm wurde zwar durchbohrt, doch wurden weder Knochen noch Arterien getroffen. Der Bub konnte noch den Zaun hinunterklettern, ehe er bewusstlos zusammenbrach. Zum Glück war das Rote Kreuz wegen einer im Stadion abgehaltenen Veranstaltung sofort zur Stelle, sodass dieser Zwischenfall für den Buben gut ausging. Nur mehr eine große Narbe erinnert an das Geschehene. “Als erste Maßnahme wurde nun das Netz auf der Innenseite des Zauns so heruntergebunden, dass sich keine Bälle mehr verfangen können”, so der für Spiel- und Sportplätze zuständige Stadtrat Michael Rauth. “Diese Arbeit wurde von der ,Integra übernommen, die die Bregenzer Spielplätze betreut. Die Mitarbeiter kontrollieren regelmäßig, ob das Netz noch richtig verspannt ist”, so Rauth. Eine weitere Lösung wurde bereits angedacht: Ein U-Profil soll über die Stahlstäbe geschweißt werden. “Damit wäre jede Unfallgefahr gebannt.” FST

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