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Juppen-"Wirbel" trifft auf Unverständnis

Plakat-Wirbel sorgt für Unverständnis.
Plakat-Wirbel sorgt für Unverständnis. ©MV Krumbach
Nur wenig Verständnis bringen Bregenzerwälder Persönlichkeiten dem Juppen-Streit entgegen. Schließlich könne die Tradition gewahrt - und zugleich auch Toleranz gezeigt werden.
Piercing und Juppe: Aufregung im "Would"
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Juppe ist wieder im Kommen
Juppe im Bregenzerwald

Wilhelm Meusburger etwa, Präsident der Künstlervereinigung, winkt auf Nachfrage von VOL.AT nur ab. “Für Aufregung hat die Kampagne jedenfalls gesorgt”. Auch sehe man mit dem Plakat gut versinnbildlicht, wie sich etwas ändert.

Marielle Moosmann-König, unlängst selbst aufgrund eines VorarlbergerIn-Covers mit einer modernen Version einer Juppe im Visier der Traditionalisten, findet die gesamte Debatte lächerlich: “Ich würde mir hier schon etwas mehr Toleranz wünschen. Die Jugend von heute ist eben auch tätowiert und gepierct – warum sollte man deshalb keine Juppe tragen dürfen? Es gibt ja kein Verbot in der Richtung”. Denn dann müsste man auch darüber diskutieren, ob Frauen mit Kurzhaarschnitt oder mit Ohrringen auch Juppe tragen dürften. Sie selbst findet es großartig, dass die jungen Mädchen überhaupt noch Juppe tragen – ob nun mit oder ohne Piercing.

“Man kann alles übertreiben”

Gastronom Sigi Innauer findet die Aktion werbetechnisch wunderbar gelungen. Den Trubel kann er nicht ganz nachvollziehen: “Man kann einfach alles übertreiben. Es hat sich auch einiges verändert. Hier gilt es einfach auch, toleranter zu sein”.

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