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Jürgen H. im VOL.AT-Interview: "Ich habe mit Widerstand gerechnet"

Der Hauptangeklagte Jürgen H. im Interview mit VOL.AT-Reporter Sascha Schmidt.
Der Hauptangeklagte Jürgen H. im Interview mit VOL.AT-Reporter Sascha Schmidt. ©VOL.AT / Philipp Steurer
Salzburg. - Jürgen H. spricht erstmals im Interview mit VOL.AT-Reporter Sascha Schmidt über die bisherigen Prozesstage. Der Hauptangeklagte ist sichtlich angeschlagen und sagt: "Es fällt mir sehr schwer, dem Prozess zu folgen und konzentriert mitzuhorchen."
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Tag 8 im Fälscher-Prozess: Der Hauptangeklagte Jürgen H. nimmt erstmals in einem Interview mit VOL.AT zu den Prozessabläufen in der Testamentsaffäre Stellung. Mit dem Widerstand seiner ehemaligen Kollegen, die Jürgen H. als Alleintäter hinstellen, hat er gerechnet. “Ich nehme an, dass sie sich auch untereinander abgesprochen haben.” Jürgen H. muss Medikamente nehmen, um den Prozess durchzustehen. “Ich habe jetzt auch eine Vertrauensperson dabei, die mir hilft.”

Causa Ratz wird verhandelt

An den Verhandlungstagen 7, 8 und 9 wird die Causa Kornelia Ratz verhandelt. Jürgen H. musste am Montag bereits den ganzen Nachmittag Richter Andreas Posch, Staatsanwalt Andreas Pechatschek sowie den Anwälten der Beklagten und Privatbeteiligten Rede und Antwort (Liveticker von Montag nachlesen) stehen. Der Anklage der Staatsanwaltschaft Steyr (OÖ) zufolge sind sechs Beschuldigte in die zwei manipulierten Nachlassverfahren verstrickt. Der Hauptbeschuldigte Jürgen H. (48) und sein 49-jähriger Angehöriger sind geständig. Die vier weiteren Angeklagten beteuerten ihre Unschuld. Am Dienstag wurde die Verhandlung mit den Befragungen von Clemens M. und Walter M. fortgesetzt.

Ratz bestreitet die Vorwürfe

Auch die beschuldigte und suspendierte Richterin Kornelia Ratz muss am Dienstagnachmittag erstmals auf einer Anklagebank Platz nehmen. Die Vorwürfe wiegen schwer: Hat die zweithöchste Richterin des Landes beim Bezirksgericht Dornbirn ein gefälschtes Testament zugunsten ihrer Familie bestellt oder nicht? Richterin Kornelia Ratz bestreitet die Vorwürfe vehement. „Es wäre mehr als unintelligent, dass ich, wenn ich gewusst hätte, dass dieses Testament gefälscht ist, einen derartigen Wirbel um dieses Testament geschlagen hätte“, heißt es in der Beschuldigtenvernehmung, wie die Vorarlberger Nachrichten kürzlich berichteten. Die Gründe dafür, weshalb Jürgen H. „mich dermaßen belastet und einen dermaßen großen Hass gegen mich hegt“ sieht die Richterin in ihrer Anzeige gegen Beschuldigten.

Live-Ticker aus Salzburg

VOL.AT berichtet live von der Testaments-Affäre aus Salzburg – hier können Sie den Prozess im Live-Ticker mitverfolgen.

(MSP)
Jürgen H. im VOL.AT-Interview zur Testaments-Affäre

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