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Interview mit Haselstaudens Pfarrer Ronald Waibel

Pfarrer Ronald Waibel betreut die Pfarrgemeinde in Haselstauden.
Pfarrer Ronald Waibel betreut die Pfarrgemeinde in Haselstauden. ©Gerty Lang

Dornbirn. Am 21. 6. 1985 wurde Ronald Waibel in Egg zum Priester geweiht. Dort wirkte er zwei Jahre als Kaplan. War anschließend fünf Jahre Kaplan in Bludenz – Heilig Kreuz und kehrte 1992 als Pfarrer nach Egg zurück. Seit gut acht Monaten betreut er nun seine Schäfchen in Haselstauden.

Was hat Sie dazu bewogen, gerade nach Haselstauden zu kommen?

Waibel: Ich suchte nach einer neuen Herausforderung. Denn nach gut 20 Jahren in einer Pfarre ist die Routine groß und dann tut ein Wechsel gut. Aus familiären Gründen wollte ich in einer Pfarre im Unterland wirken.

Was ist für Sie wichtig?

Waibel: Als Pfarrer brauche ich das Engagement vieler Leute, die Dienste für die Gemeinschaft tun. Gerade in Zeiten von Priestermangel ist es wichtig, dass Menschen in der Pfarre ihre Fähigkeiten anbieten, diese einsetzen und umsetzen.

Sie bringen frischen Wind ins Pfarrleben. Strukturieren Sie jetzt um?

Waibel: Man muss das Rad nicht neu erfinden. Bewährtes möchte ich beibehalten. Dieses erste Jahr ist für mich ein Lern- und Beobachtungsjahr und erst dann treffe ich Entscheidungen.

Wie stehen Sie zur Entwicklungshilfe?

Waibel: Ich habe sieben Jahre mit Schwester Emanuelle in Kairo zusammengearbeitet. Als Pfarrer in Egg habe ich das Egger Missionsprojekt begleitet und über 300.000 Euro an Spenden gesammelt. Jetzt in Haselstauden wird der Schwerpunkt bei Pater Laurentius liegen. Er ist Haselstauder und wirkt auf den Philippinen.

Was verbindet Sie ganz besonders mit Ecuador?

Waibel: Es ist die Liebe zu diesem Land und den Menschen. Ihre Fröhlichkeit, die Lebensfreude, trotz der Armut. Dort lernte ich auch Panflöte spielen.

Das Jahr 2010 ist für Sie ein ganz besonderes Jahr?

Waibel: Am 20. Juni feiere ich mein 25-jähriges Priesterjubiläum. Die Messe wird von Pfarrer Ferdinand Hiller und Haselstauder Chören gestaltet. Vor der Kirche wird es eine Agape geben.

Ihre Arbeit ist umfangreich. Vermissen Sie einen Kaplan?

Waibel: Da Priestermangel herrscht, habe ich bei der Diözese um einen Pastoralassistenten angesucht und hoffe, dass sich jemand finden wird.

Fühlen Sie sich in Haselstauden angenommen?

Waibel: Mein Einzug war sehr herzlich und ich fühle mich wohl.

Interview: Gerty Lang, VN-Heimat

Zur Person

Pfarrer Ronald Waibel
Geboren: 24. März 1958 in Bregenz
Hobbys: Reisen, Kochen, Musik, Panflöte und Puzzle
Was ich mag: lachende Gesichter, verlässliche Menschen
Was ich nicht mag: Unehrlichkeit, Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit
Motto: Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.

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