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Internationaler Flair auf der Dornbirner Herbstmesse

Im Weltzelt konnte man Afrika mit allen Sinnen erleben.
Im Weltzelt konnte man Afrika mit allen Sinnen erleben. ©Laurence Feider
Internationaler Flair bei der Dornbirner Herbstmesse

Weltzelt, Sonderschau und Bühnenshows begeisterten die Messebesucher.

Dornbirn. Am Sonntag ist die 62. Dornbirner Herbstmesse nach fünf Tagen regem Treiben zu Ende gegangen. 93000 Besucher hatte es bis dahin auf den “größten Marktplatz Vorarlbergs” gezogen. Bei spätsommerlichem Wetter nutzten sie die Gelegenheit sich bei den über 600 Ausstellern aus zehn verschiedenen Nationen über aktuelle Trends zu informieren und die gesellschaftlichen Angebote zu nutzen.

Besonders viele Besucher zog es dabei ins Weltzelt in dem ein Hauch von Afrika wehte. Bei Musik, Tanz und Kulinarik gab es den afrikanischen Kontinent in seinem ganzen Facettenreichtum mit allen Sinnen zu erleben. Außer dem Aufblaselefanten vor dem Eingang war alles authentisch und original, von der nordafrikanischen Teezeremonie bis zum äthiopischen Kaffeeaufguß, von der Bauchtänzerin Nabila bis zum Trio Afrika mit Kofi Quarshie. Die Protagonisten im Weltzelt waren bunt gemischt, so gab es regelmäßige Trommelauftritte der Dornbirner Drum Kids und einen Trommel-Workshop mit deren Afrikabegeisterten Lehrerin Natalie Moosmann. Verschiedene afrikanische Vereinigungen nutzten die Gelegenheit sich und ihre Heimat den Menschen in Vorarlberg zu präsentieren. So auch der neu gegründete Verein “Oase im Ländle”. “Wir wollen einerseits die Solidarität unter den hier lebenden arabisch-nordafrikastämmigen Menschen stärken, andererseits das bessere Verständnis zwischen der arabisch-islamischen und der europäisch-österreichischen Kultur fördern. Wir können uns gegenseitig bereichern, daher auch unser Vereinsname und das Logo mit Palmen und Bergen, als Brücke zwischen zwei Welten, ” so der stellvertretende Obmann Abderrahim Kahkah. Einen Beitrag zum besseren Völkerverständnis leisteten auch die Volkshochschulen mir ihrem Sprachencafé bei dem gleichzeitig an verschiedenen Tischen Suaheli, Arabisch und Französisch gesprochen wurde. Für die kleinen Besucher erweckte Geschichtenerzähler Georges Ameganvi Figuren aus Tausend und einer Nacht zum Leben.

Weniger märchenhaft, dafür umso bodenständiger ging es bei der Sonderschau “Muskelspiele” zu, die als Publikumsmagnet für anhaltende Besucherströme sorgte. Muskeln spielen lassen konnten die Besucher hier beim “Alpenländischen Fünfkampf”, die Muskelpakete anderer bewundern bei der Eurojack EM mit Live-Finale. Bewegungskunst und Körperbeherrschung der anderen Art gab es in der Life-Halle wo indische Kalarippayat-Meister einen uralten Kampfsport vorführten und Sportwissenschaftlerin Edith Bierbaumer einen “Schnellsiedekurs” in Yogaübungen für den Alltag bot.

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