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"Ich habe noch sehr viel Ideen..."

Ingrid Benedikt freut sich über den Erfolg der zweiten Ausgabe der Umweltwoche.
Ingrid Benedikt freut sich über den Erfolg der zweiten Ausgabe der Umweltwoche. ©Laurence Feider
Ingrid Benedikt Interview

Ingrid Benedikt blickt auf die zweite Ausgabe der Umweltwoche zurück.

Dornbirn. Letztes Jahr initiierte Ingrid Benedikt in Dornbirn eine Weltumweltwoche die ein Riesenerfolg wurde. Dieses Jahr wurde daraus eine Vorarlberger Umweltwoche die landesweit vom Umweltverband organisiert und koordiniert wurde. Benedikt war für die Organisation der Aktionen im Bereich der Schulen zuständig.

Die Umweltwoche 2010 ist Geschichte. Welche erste Bilanz ziehen Sie?
Benedikt: Die Aktionen und Projekte in den Schulen haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ich bin überwältigt mit wie viel Begeisterung, Engagement und Fachkompetenz sich Grosse und Kleine mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit auseinandergesetzt haben. Das Thema berührt sie total, es geht um ihre Zukunft und die liegt ihnen am Herzen. Bei aller Ernsthaftigkeit stand immer das Positive, die Freude, das Miteinander und der Spaß im Vordergrund. Beeindruckt haben mich auch die Lehrpersonen die mit ihren Schulklassen so viele schöne Projekte geplant und durchgeführt haben.

Was waren Ihre persönlichen Highlights bei der diesjährigen Umweltwoche?
Benedikt: Fasziniert hat mich gleich am ersten Samstag wie bei der Aktion “We are the world” die Jugendlichen des SPZ singend durch die Stadt gezogen sind und dabei immer mutiger wurden. Sie sind plötzlich auf die Leute zugegangen, haben ihnen Flyer in die Hand gedrückt und sie zu den Veranstaltungen der Umweltwoche eingeladen. Diese ansteckende Begeisterung war die ganze Woche über bei allen Teilnehmern spürbar. Ich fand es auch schön, dass der Verein REIZ einen Platz in dieser Veranstaltung hatte und soviel Fröhlichkeit und positive Stimmung versprühte.

Was kann so eine Aktionswoche zum Thema Umweltschutz bewirken?
Benedikt: Ich hoffe, dass die Veranstaltung Spuren hinterlässt, dass sich die Schüler auch weiterhin mit den Thema beschäftigen werden. Ich denke, dass die Kinder die Erwachsenen anstecken können und ein gewisses Umweltbewusstsein von ihnen einfordern werden. Jedes Umdenken beginnt mit einem kleinem Schritt, vielleicht nimmt man einmal öfter das Rad, tut bewusster einkaufen oder sorgsamer Müll trennen. Die Erfahrung, dass sich so viele Menschen und Organisationen für Nachhaltigkeit engagieren macht Mut und bestärkt jeden Einzelnen in seinen Bemühungen für die Umwelt.

Wie haben Sie das abschließende Fest zum Weltumwelttag in der Dornbirner Innenstadt erlebt?
Benedikt: Es war total schön, überall sah man strahlende und fröhliche Gesichter und die Stände waren den ganzen Vormittag über belebt. Das Interesse für die Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Umgang mit modernen Technologien wie Handys war allerorts spürbar. Für die Jugendlichen die mit verschiedenen Aktionen präsent waren, war es eine große Wertschätzung. Martin Machnik von der Umweltabteilung hat gemeinsam mit dem Dornbirner Umweltteam tolle Arbeit geleistet und einen super Event organisiert. Überhaupt fand ich es toll, mit welcher Dynamik sich die Stadt dieses Jahr an der Umweltwoche beteiligt hat.

Wo gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten?
Benedikt. Ich denke, das Programm bei den Schulaktionstagen, bei dem die Schüler ihre Projekte vorstellen, könnte noch straffer gestaltet werden. Toll wäre, wenn auch ihre wunderbaren Ausstellungsobjekte einer breiteren Bevölkerung über einen längeren Zeitraum zugänglich wären. Beim Umwelttag könnte vielleicht die neu geschaffene Fußgängerzone in der Eisengasse mit Musik und Aktionen bespielt werden. Schade war, dass vor dem Rathausplatz so wenig los war, hier hat sich die Stadtstrasse quasi als “Barriere” erwiesen.

Wird es nächstes Jahr wieder eine Umweltwoche geben?
Benedikt: Das hoffe ich natürlich und ich bin auch sehr optimistisch. Es gibt Überlegungen der Aktionswoche einen bestimmten Schwerpunkt zum Thema Nachhaltigkeit zu geben, noch ist aber alles offen. Ich denke seitens der Schulen gibt es noch zusätzliche Kapazitäten, vielleicht könnte man auch die Kindergärten einbinden. Von den Vereinen und Organisationen ist der Wunsch nach weiteren gemeinsamen Aktionen spürbar. Ich bin gespannt und habe schon viele neue Ideen.

Zur Person:
Ingrid Benedikt

Geboren: 1. Februar 1957 in Dornbirn
Familie: Partnerschaft und 4 erwachsene Kinder
Beruf: Sonderpädagogin
Hobbys: Stepptanzen, Entspannung in meinem Garten, Lesen
Was ich mag: herzhaft lachen
Was ich nicht mag: zu viele Schnecken in meinem Garten
Lebensmotto: “Wenn einer allein träumt, bleibt es ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit.” (Dom Helder Camara)

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