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Hohenems wird Mekka für Roboterfreaks

Benjamin und Sara aus Nenzing sind bei den den „RoboCupJunior“-ÖM mit dem Thema „Step up“ dabei.
Benjamin und Sara aus Nenzing sind bei den den „RoboCupJunior“-ÖM mit dem Thema „Step up“ dabei. ©TF
Hohenems. Am kommenden Wochenende ist Hohenems die Hochburg der Roboterszene, wenn im Tennis.Event.Center erstmals die offenen Österreichischen Meisterschaften im „RoboCupJunior“ stattfinden.
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In drei Disziplinen und zwei Alterskategorien werden aus 98 Teams aus ganz Österreich die Staatsmeister ermittelt, die dann auch für die WM in Mexico-City qualifiziert sind. Gute Chancen rechnen sich dabei die vier Teams aus Vorarlberg aus, die alle in der Kategorie „Dance Primary“ antreten. Mit dabei sind die Sieger aus dem Jahre 2010, die VMS Nenzing mit „Step up“ und „Tarzan und Jane“, die VMS Herrenried mit „Die 7 Zwerge“ und die amtierenden Staatsmeister aus der VMS Lustenau-Hasenfeld.

Veranstalter ist die „lernlabor.at gmbH“, ein privates Bildungsinstitut mit Standorten in Dornbirn, Hohenems und Nenzing und offizielles Regionalzentrum der RoboCupJunior-Organisation. Für dessen Geschäftsführer Bruno Bereuter stärkt die Veranstaltung bei den teilnehmenden Jugendlichen die Fach-, Sozial- und Lösungskompetenz sowie die Persönlichkeit, müssen sie doch ihr Programm auf der Bühne öffentlich präsentieren.

Roboter-Band

Für den RoboCupJunior verwandelt sich das Tennis.Event.Center in eine Roboter-Arena. „Ein großes Show-Programm, unter anderem mit einem Info-Dorf rund um das Thema Robotic, garantiert Unterhaltung und Spannung“, verspricht die Organisatorin Jasmin Breitenberger. Und das dank Hauptsponsor „myRobotcenter“ bei freiem Eintritt. Dieser ermöglicht auch die Österreich-Premiere der Roboterband „Robocross“. Die zwei „Musiker“ werden ihr Showprogramm mehrmals täglich zum Besten geben.

Neben den 98 Teams mit 500 Kindern und Jugendlichen aus ganz Österreich, die ihre selbst gebauten Roboter gegeneinander antreten lassen, nützen auch Teams aus acht benachbarten Ländern die „Austrian Open“ für eine Standortbestimmung. Gegründet wurde der RoboCupJunior als Forschungs- und Ausbildungs-Initative in den 90er Jahren, die erste Weltmeisterschaft fand 1997 in Nagoya (Japan) statt. Bei diesem Bewerb können die Jugendlichen Technik kennen lernen und selbst mit Robotern experimentieren, wobei Kreativität und Spaß an erster Stelle stehen.

3 Disziplinen, 2 Alterskategorien

Beim RoboCupJunior finden die Bewerbe in zwei Altersklassen statt (Primary: 10-14 Jahre, Secondary: 15-18 Jahre). Die Kinder und Jugendlichen können in drei Disziplinen antreten:

Dance

Junior Dance stellt den Freestyle Bewerb dar. Erlaubt ist, was gefällt, solange mindestens ein selbst gebauter Roboter dabei ist. Die Kinder und Jugendlichen haben zwei Minuten Zeit, um ihre Performance zu zeigen. Manche Teams zeigen eine Choreografie, andere wiederum erzählen eine Geschichte. Diese Aufgabe bietet die niedrigste technische Hemmschwelle und eignet sich ideal als Einstieg in den Bau und die Programmierung von Robotern. Hier werden hauptsächlich die Kreativität und deren Umsetzung von der Jury bewertet. Punkte werden aber auch für die Arbeit mit den Robotern vergeben.

Rescue

Bei der Disziplin Rescue geht es um das Suchen und Bergen von Opfern. Die Kinder und Jugendlichen bauen Roboter, die sich durch ein Katastrophen-Szenario bewegen und nach Verschütteten suchen. Beim Bewerb sind es mehreren Boxen, die durch Türen und Rampen verbunden sind. Das „Opfer“ befindet sich im ersten Stock, muss hier gefunden und in Sicherheit gebracht werden. Eine schwarze Linie erleichtert es, den Weg durch die Zimmer zu finden. Diese Linie kann jedoch unterbrochen oder durch Trümmer blockiert sein, was die Aufgabe für den Roboter noch anspruchsvoller macht.

Soccer

Bei RoboCupJunior Soccer entwickeln die Kinder und Jugendlichen Roboter die miteinander Fußball spielen. Ein Soccer-Robot-Team besteht aus zwei Spielern. Gespielt wird auf einem ca. 2,5 m x 2 m großen Spielfeld, das von einer Bande begrenzt ist. Nach dem Anpfiff spielen die Roboter selbständig – ohne Eingriff der Jugendlichen. Ziel der Roboter ist es, den Ball an den Gegenspielern vorbei ins gegnerische Tor zu schießen, dabei müssen natürlich Fußballregeln eingehalten werden. Sieger ist, wie im echten Fußball, wer mehr Tore erzielt.

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