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Hochwertige kinderärztliche Versorgung in Bludenz bleibt bestehen

Bludenz - "Das Land Vorarlberg bekennt sich vorbehaltlos zur geburtshilflichen Abteilung des LKH Bludenz", sagen Christoph Winder und Gabi Juen. Grünen-Vorschläge

“Das Land Vorarlberg wird auch in Zukunft eine lückenlose Versorgung im Bereich Pädiatrie und Neonatologie im Bezirk Bludenz sicherstellen!” ÖVP-Gesundheitssprecher Christoph Winder und die Montafoner ÖVP-Abgeordnete Gabi Juen betonen, dass Versorgungsqualität und Patientensicherheit die Grundsätze der Vorarlberger Gesundheitspolitik seien. “Deshalb”, so die beiden ÖVP-Politiker, “wird es auch nach dem Auslaufen des pädiatrischen Primariats in Bludenz – voraussichtlich 2011 – eine hochwertige kinderärztliche Versorgung geben!”

Der Österreichische Strukturplan Gesundheit (ÖSG), der die Grundlage zur Versorgungsplanung im stationären Bereich ist, sieht für jede Abteilung ein gewisses Minimum an Fallzahlen vor, um sie langfristig aufrecht zu erhalten. Dadurch werde die Qualität abgesichert. Winder: “Je öfter eine Behandlung oder ein Eingriff gemacht wird, desto geübter ist das Personal und desto höher ist die Qualität. Der Spitalsplan sieht schon seit Jahren kein pädiatrisches Primariat in Bludenz mehr vor. Dieses konnte aber, so lange Primar Dr. Reindl noch aktiv im Dienst ist und durch seinen außerordentlichen Einsatz, aufrechterhalten werden.”

Vor diesem Hintergrund sei die von den Grünen betriebene Panikmache wenig hilfreich. “Bei der Schließung des pädiatrischen Primariats geht es keinesfalls um Einsparungen im Gesundheitsbereich – im Gegenteil, durch die vom ÖSG definierten Fallzahlen können die Qualitätskriterien künftig nicht mehr erreicht werden. Es geht also darum, Qualität langfristig zu sichern. Dazu ist aber die Zusammenarbeit mit der Notfallpädiatrie im LKH Feldkirch unbedingt nötig”, erläutert Gabi Juen. Modelle, die in Zusammenarbeit mit dem LKH Feldkirch und den niedergelassenen Ärzten realisiert werden sollen, seien schon jetzt und damit frühzeitig in Ausarbeitung.

Erfreulich, so Juen und Winder, sei in diesem Zusammenhang, dass neben der ÖVP auch FPÖ und SPÖ den von Landesstatthalter Markus Wallner und KHBG-Direktor Gerald Fleisch in Landtag und Ausschuss skizzierten Weg unterstützen und einen entsprechenden Antrag gemeinsam einbrachten. “Dass die Grünen in dieser Frage ihr eigenes Süppchen kochen, ist zwar bedauerlich, politisch aber leicht durchschaubar!”

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