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Große Fortschritte in der Behandlung von Herzkrankheiten

Mäder – Die Vorarlberger Gesundheitspolitik ist und bleibt ein österreichweiter Schrittmacher in Sachen Qualitätssicherung und Patientensicherheit. Gerade in der kardiologischen Versorgung wurden in jüngster Zeit wichtige Akzente gesetzt.

Das sagte Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner zur Eröffnung des Vorarlberger Herztages 2009 am Samstag in Mäder.

Jedes Jahr erleiden rund 1.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger einen Herzinfarkt. Dank der modernen Medizin ist die Überlebenschance hoch: 90 Prozent, wenn man rasch genug in ärztliche Hände kommt. Vorbeugung, Akutbehandlung und Rehabilitation von Patientinnen und Patienten  mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind laut LSth. Wallner “eine besondere Herausforderung für die Gesundheitspolitik, der wir uns mit unserem neuen kardiologischen Versorgungskonzept gestellt haben”. Zu dessen Eckpunkten zählen das kürzlich eröffnete Institut für interventionelle Kardiologie am Landeskrankenhaus Feldkirch sowie die Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit dem Herzzentrum Kreuzlingen und dem Klinikum Friedrichshafen.

Besonderes Augenmerk gilt auch den Angeboten zur wohnortnahe Rehabilitation, so Wallner. Mit dem Zentrum Dr. Philippi in Feldkirch verfügt Vorarlberg über ein modellhaftes ambulantes kardiologisches Rehabilitationssystem und im kommenden Jahr wird in Schruns eine Rehabilitationsklinik eröffnet.

Ziel ist es laut Wallner, “den medizinischen Fortschritt zum Wohle der Patientinnen und Patienten zu nutzen, um Heilungschancen zu erhöhen bzw. den Heilungsprozess so rasch wie möglich gestalten zu können”. Dazu will das Land Vorarlberg in den kommenden Jahren rund 200 Millionen Euro in die Spitalslandschaft investieren.

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