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Geplante Saatgutverordnung der EU bereitet Sorgen

Mit der neuen Regelung soll das Saatgut einem strengeren Zulassungsverfahren unterzogen werden.
Mit der neuen Regelung soll das Saatgut einem strengeren Zulassungsverfahren unterzogen werden. ©cth, Stadt Hohenems
Dornbirn. Nach der Bürgerinitiative für das Recht auf Wasser regt sich nun Widerstand gegen Pläne der EU zur Erneuerung der Saatgutverordnung. Mit der neuen Regelung soll das Saatgut einem strengeren Zulassungsverfahren unterzogen werden.
Geplante Saatgutverordnung der EU bereitet Sorgen
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„Damit wäre es auch für Kleingärtner nicht mehr möglich Saatgut zu tauschen oder selber zu ziehen. Alte Sorten wären damit gefährdet. Meiner Meinung nach besteht dringend Handlungsbedarf und es gibt bereits eine Online-Petition“, meldet sich Alexandra Hefel im Bürgerforum.

“EU-Lobbykratie”

„Ich hoffe, dass diese Petition ein Erfolg wird. Auch wenn ich meine Zweifel daran hege, da die EU-Kommission sich einen Dreck um das EU-weite Volksbegehren von right2water schert. Dies wird auch bei dieser Petition sicher der Fall sein“, meint Marco Maier dazu. „Leider ist es so, dass die ,EU-Lobbykratie’ mehr Wert auf die Interessen von diversen Lobbyvereinen legt, als auf die Interessen der Menschen in Europa. Konzerne wie Monsanto, welche – unterstützt von der US-Regierung – Patente auf Leben einreichen können, kaufen sich mehr oder weniger ihre Zustimmung. Man braucht sich hierbei nur die Vorgehensweise der US-Waffenlobby hinsichtlich der Abstimmung über die Waffengesetze in den USA ansehen. Und wer glaubt, dass dies in Europa anders wäre, irrt sich gewaltig. Nicht umsonst bekommen diverse Politiker nach dem Ausscheiden aus den politischen Funktionen tolle Posten in Aufsichtsräten von internationalen Konzernen“, Maier weiter.  Dennoch findet er Protest wichtig, „und jede Stimme für diese Petition zeigt, dass sich die Menschen nicht der Gier internationaler Konzerne unterwerfen wollen“, so Maier abschließend. 

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