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FPÖ Vorarlberg: "Arbeitszeitflexibilisierung ist Win-Win-Situation"

Hubert Kinz (FPÖ) und Martin Ohneberg sehen nur Vorteile.
Hubert Kinz (FPÖ) und Martin Ohneberg sehen nur Vorteile. ©Steurer/VN
ÖVP und FPÖ haben sich auf eine Arbeitszeitflexibilisierung geeinigt. Die FPÖ sieht darin Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Als „zukunftsweisenden Schritt bei der Modernisierung der Arbeitswelt“ bezeichnet Martin Ohneberg, Präsident der IV-Vorarlberg, den Schritt.
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„Nachdem die ehemalige SPÖ-ÖVP-Regierung sowie die Sozialpartner es nicht geschafft haben, im Sinne einer Win-Win-Situation eine Flexibilisierung der Arbeitszeit zu finalisieren, hat die türkis-blaue Bundesregierung das Gesetz des Handelns ergriffen und eine Lösung, die Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bringt, präsentiert“, zeigt sich der freiheitliche Wirtschafts- und Tourismussprecher Dr. Hubert Kinz in einer Aussendung erfreut.

„Die Erhöhung auf eine mögliche Arbeitszeit von 12 Stunden basiert auf Freiwilligkeit und ist zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu vereinbaren. Damit wird etwas möglich, was wir Freiheitliche immer wieder gefordert haben, nämlich, dass nicht irgendwelche Sozialpartnervertreter von ihren Schreibtischen aus entscheiden, was in unseren Betrieben läuft, sondern die Betriebsebene gestärkt wird!“, betont Dr. Kinz.

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

„Mit dem nun vorliegenden Konzept kommt es zu einer Anpassung an die modernen Lebensverhältnisse und Lebenswelten und auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird möglich. Arbeit kann dann erledigt werden, wenn sie anfällt und gibt in Folge zum Beispiel die Möglichkeit auf ein verlängertes Wochenende“, erklärt FPÖ-Kinz.

„Leider zeigt sich an der Reaktion der Gewerkschaftsbosse, dass diese die Realitäten in den Betrieben schon lange aus den Augen verloren haben und nicht bereit sind, sich einen Millimeter weg von ausgetrampelten Pfaden zu bewegen“, kann der freiheitliche Politiker der völlig überschießenden Kritik mancher Gewerkschafter und Kammerspitzenfunktionäre nichts abgewinnen.

Auch der freiheitliche Arbeitnehmervertreter Michael Koschat begrüßt die Flexibilisierung der Arbeitszeit durch die türkis-blaue Bundesregierung. Besonders  erfreulich ist für den freiheitlichen Arbeitnehmervertreter dabei die Möglichkeit der besseren Vereinbarung zwischen Familie und Beruf. „Durch das flexible Arbeitszeitmodell wird erreicht, dass die 4-Tage-Woche nun für jene gesetzlich ermöglicht wird, die das Wochenende gerne um einen Tag verlängern möchten, um etwa mehr Zeit für Partner, Kinder zu haben“, erklärt Koschat.

IV: “Zukunftsweisender Schritt”

Als „zukunftsweisenden Schritt bei der Modernisierung der Arbeitswelt“ bezeichnet Martin Ohneberg, Präsident der IV-Vorarlberg, den gestern veröffentlichten Gesetzesentwurf zur Arbeitszeitmodernisierung: „Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen erfolgt die dringende Anpassung an die tatsächlichen Gegebenheiten in den Unternehmen und an moderne Lebensverhältnisse.“

Für Ohneberg ist die Flexibilisierung der Arbeitszeit keine Einbahnstraße für Unternehmen, wie Arbeitnehmervertreter ständig darzustellen versuchen: „Flexiblere Arbeitszeiten heißt nicht in Summe mehr zu arbeiten. Auch der gesetzliche 8-Stunden-Tag und die 40-Stunden-Woche bleiben erhalten. Die neue Arbeitswelt erfordert allerdings sowohl von Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern mehr Flexibilität.” Egal ob kleines, mittleres oder großes Unternehmen, die Herausforderungen seien dieselben: zunehmender Wettbewerb, schwankende Auftragsbestände, anspruchsvollere Kunden, neue Technologien und Prozesse. Hier gelte es gemeinsam mit den Mitarbeitern in Punkto Arbeitszeit eine Win-Win-Situation zu schaffen, von der beide Seiten profitieren können.

(Red.)

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